Podologie – gut zu Fuß

Schon die alten Naturvölker wussten um die Bedeutung der menschlichen Füße, waren doch die Menschen gerade in vergangenen Jahrtausenden besonders darauf angewiesen – ob bei Wanderungen durch weitläufige Gebiete oder auf der Jagd. Den Schwarzfußindianern (Siksika) in Nordamerika beispielsweise ging eine regelmäßige, intensive Fußpflege beinahe „über alles“: Vor allem die Krieger (gleichzeitig Jäger) salbten und massierten ihre Füße mindestens zweimal täglich, um jederzeit fit, beweglich und vor allem schnell zu sein.

Die Notwendigkeit, auf die richtige Pflege der eigenen Füße zu achten, besteht jedoch noch – oder gerade auch – heute. Sei es, weil die Füße oftmals unter modernem Schuhwerk zu leiden haben oder weil sie etwa beim Joggen regelmäßig stark in Anspruch genommen werden. Regelmäßige Pflege, hier auch Massage, tut den Füßen in jedem Fall gut und trägt so auch nicht unwesentlich zum allgemeinen, körperlichen Wohlbefinden bei.

Traditionelle Fußpflege heute noch Grundlage

Auch wenn sich moderne Methoden zumindest vom Grund her nicht allzu sehr von traditionellen unterscheiden (z.B. Fußmassage oder auch Nagelpflege), so gibt es doch in der Gegenwart deutlich verbesserte Therapien für geplagte Füße sowie – neben Essenzen auf natürlicher Basis – auf wissenschaftlicher Grundlage entwickelte Pflege- oder Heilmittel wie Cremes oder Salben. Bei der klassischen Pediküre (der Name stammt vom lateinischen pes, pedis = Fuß), werden im Wesentlichen die Zehennägel gekürzt und es wird Hornhaut an den Füßen entfernt. Die Pediküre als kosmetische Fußpflege kann die eigenen Pflegemaßnahmen ergänzen, ist medizinisch jedoch nicht notwendig.

Dagegen umfasst die medizinische Fußpflege oder Podologie auch die Behandlungen von.Hornschwielen, so genannte „Hühneraugen“, und weiteren Krankheitsbildern an den Füßen.

Vielfältige Pflegemöglichkeiten

Produkte zur Linderung oder Beseitigung von Fußbeschwerden und Erkrankungen – Hühneraugenmittel, Fußpilzmittel oder auch Nagelfalztinkturen – sind der medizinischen Fußpflege zugeordnet. Produkte zur Reinigung, Pflege und Desodorierung der Füße sind kosmetische Fußpflegemittel; Cremes und Balsame pflegen, desinfizieren und „beduften“ die Haut und unterstützen zudem die Massage. Fußbäder wiederum dienen neben der Reinigung und Erfrischung vor allem auch der Durchblutungsförderung, Desodorierung und der Hornhauterweichung, während Rubbelcremes eine sanfte Entfernung der Hornhaut ermöglichen. Deodorantien und Antitranspirantien in Form von Sprays, Cremes oder auch Bädern dienen insgesamt der Kontrolle und Reduktion von Geruchsproblemen, Fußpuder wirkt schweißhemmend, schützt vor Geruchsbildung und saugt Feuchtigkeit auf.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.