Professionelle Unterstützung im Quartier

Melanie Garau von der Diakonie NordWest unterstützt Werner Gerken im Alltag.
 
Die Kollegen sind auch mit dem Rad im Quartier unterwegs.
Nürnberg: SIGENA | Diakonie NordWest bietet verlässliche Hilfe durch professionelle Fachkräfte
Nürnberg – Werner Gerken begrüßt Melanie Garau in seiner Wohnung im Nürnberger Stadtteil St. Johannis mit einem Handschlag. Dem freundlichen älteren Herrn sieht man nicht an, dass er im Alltag Hilfe benötigt. Diese Unterstützung bekommt er von Fachkräften der Diakonie NordWest wie Melanie Garau.

Seit vielen Jahren ist der ambulante Pflegedienst der Diakonie, heute Diakonie NordWest mit 25 Mitarbeitern, in St. Johannis mit Pflege- und Unterstützungsangeboten für die Menschen im Quartier unterwegs. Als wichtiger Baustein des neuen SIGENA-Stützpunkts sind die Fachkräfte des Pflegedienstes nun wieder in der Wehefritzstraße 14 präsent.
Interessenten können einfach vorbeikommen und sich über die vielfältigen Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten informieren. Die Standortleiterin Alexandra Rippa-Reichardt ist von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr vor Ort. Es ist aber auch möglich, Termine unter der Nummer 0911/300030 telefonisch zu vereinbaren.
Das Angebot umfasst sowohl die Pflege als auch die medizinische Versorgung sowie die hauswirtschaftlichen Leistungen. „Als großer Dienst können wir fast alles möglich machen“, meint Alexandra Rippa-Reichardt.
Das erste Gespräch kann im SIGENA-Stützpunkt oder in der eigenen Wohnung stattfinden. Dabei wird geklärt, welche Unterstützung gebraucht wird und was das kostet. „Oft ist die Situation schwierig und ändert sich von Tag zu Tag“, weiß Rippa-Reichardt. „Wenn sich Angehörige krankheitsbedingt verändert haben, braucht man deswegen keine Angst oder Scham zu haben“, rät sie.
Mit ihrer hohen Fachkraftquote und ständigen Fortbildungen sichert die Diakonie NordWest ihre Professionalität. Gerade am Anfang ist Sensibilität gefragt, denn Menschen, die ihr Leben über Jahrzehnte erfolgreich und selbstständig gemeistert haben, fällt es schwer, sich ihren Hilfebedarf einzugestehen.
Das Thema Finanzen steht ebenfalls im Mittelpunkt des Vorgesprächs. Alexandra Rippa-Reichardt prüft, ob es eine Chance gibt, in die Pflegeversicherung eingestuft zu werden. „Hilfe ist aber für jeden machbar“, meint sie, denn die Krankenkassen und die staatlichen Stellen sind ebenfalls potenzielle Ansprechpartner. Auch wer keine großen Reserven hat, kann sich ohne Bedenken melden. „Zumindest das Dringendste kann abgedeckt werden. Wir lassen die Menschen nicht allein“, versichert Rippa-Reichardt. Wenn sich der Bedarf verändert, werden die Leistungen flexibel angepasst.

Treffpunkt für Nachbarn


Der SIGENA-Stützpunkt ist aber auch ein Nachbarschaftstreffpunkt. SIGENA-Koordinatorin Maria Szobries von der Diakonie Neuendettelsau ist dienstags und donnerstags von 9 bis 11 Uhr sowie nach Vereinbarung (Telefon 0911/30003149) für die Bewohner im Quartier da.
Donnerstags gibt es von 14 bis 16 Uhr den offenen SIGENA-Treff für alle Altersgruppen. Hier kann man gemeinsam Kaffee trinken, sich unterhalten und kennenlernen und überlegen, welche Angebote und Aktionen im SIGENA-Treff zukünftig stattfinden sollen.
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