Rasenpflege leicht gemacht

Ein dichter, satt grüner Rasen kommt nicht von ungefähr – damit die grüne Seele im Garten zu einem echten Wohlfühlteppich wird, ist intensive Pflege nötig. Von der Basisarbeit, dem Mähen, bis hin zum finalen „Feinschliff“ braucht der Gartenbesitzer das richtige Know-how und nicht zuletzt auch das passende Werkzeug.

Mähen, mähen, mähen!

Bevor sich der Gartenbesitzer an das Feintuning seines Rasens machen kann, heißt es: mähen, mähen und nochmals mähen. Denn das richtige Mähen fördert nicht nur ein gleichmäßiges Wachstum, es verhindert auch das Ausbreiten von Unkraut. Doch Vorsicht: Mähen Sie den Rasen nicht zu kurz! Gartenexperten empfehlen, den Mäher so einzustellen, dass vier bis fünf Zentimeter lange Halme stehen bleiben, weil sonst die Gefahr besteht, dass der Boden austrocknet. Und dann ist da noch die Frage, wie oft der Rasen gemäht werden sollte. Generell ist dies abhängig von der Stärke des Rasenwachstums – und das richtet sich unter anderem auch nach der Jahreszeit. Besonders häufig (ein- bis zweimal die Woche) sollte der Rasen in den Frühsommermonaten Mai und Juni gemäht werden, in den Herbstmonaten sollten darüber hinaus beim Mähen die von den Bäumen abgefallenen Blätter mit entfernt werden. Ansonsten könnten sich auf dem Rasen kahle oder faulende Stellen bilden.

Gießen und Vertikutieren

Zur richtigen Rasenpflege gehört natürlich auch das Bewässern. Wieviel Wasser der Rasen benötigt, ist abhängig von der Witterung und den jeweiligen Bodenverhältnissen. Vor allem in der Hauptwachstumszeit im Frühjahr, in Trockenperioden und bei hohen Temperaturen sollte der Rasen regelmäßig bewässert werden – am besten in den Morgenstunden mit einem Schlauch oder Rasensprenger. Unerlässlich ist auch ein regelmäßiges Vertikutieren des Rasens, bei dem der Filz im Rasen zerschnitten und entfernt wird. Außerdem wird der Rasen dazu angeregt, neue Wurzeln zu bilden.

Optimales Düngen ist unerlässlich

Neben dem Mähen und Gießen trägt auch eine regelmäßige Düngung dazu bei, dass der Rasen gedeiht. Um ihn mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen – Mängel erkennt man beispielsweise an einer nachlassenden Intensität der Grünordnung –, kann der Gartenbesitzer auf verschiedene Arten der Düngung zurückgreifen. So kann man beispielsweise das Schnittgut nach dem Rasenmähen einfach liegen lassen – Bodenorganismen mineralisieren es dann und stellen es dem Rasen in Form neuer Nährstoffe wieder zur Verfügung. Man kann aber auch einen speziellen Rasendünger verwenden, der zweimal im Jahr (jeweils im Frühjahr und im Sommer), bei Langzeitdünger jedoch nur einmal jährlich (im April) ausgebracht wird und für einen gesunden und gleichmäßigen Wuchs des Rasens sorgt.
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