Ratgeber: Warum die Einreisegenehmigung in die USA zur Kostenfalle werden kann

New York City, der Big Apple - Traumreiseziel für viele Urlauber. Die Reisegenehmigung kostet etwa 14 Dollar. Die Verbraucherzentrale Bayern warnt vor Vermittlungsserviceagenturen, die Reisende abzocken wollen. (Foto: ©TTstudio/Fotolia.com)
Kostspielige ESTA-Anmeldungen

REGION (pm/nf) - Bald beginnt die Hauptreisezeit. Wer einen USA-Urlaub plant, muss im Vorfeld einiges organisieren. Alle deutschen Staatsbürger, die in die USA einreisen wollen, benötigen eine Reisegenehmigung: die sogenannte ESTA (Electronic System for Travel Authorization).


Doch immer wieder melden sich Verbraucher bei der Verbraucherzentrale Bayern, die statt auf die offizielle Webseite der US-Regierung, an private Anbieter geraten sind. Diese vermitteln ebenfalls solche Reisegenehmigungen. „Verbraucher beschweren sich darüber, dass bei privaten Anbietern die Gebühren bis zu sechsmal höher sind, als auf der offiziellen Seite der US-Regierung“, so Tatjana Halm, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. „Der angebotene Service bietet dem Nutzer keinen erkennbaren Mehrwert.“ Die vermittelte Reisegenehmigung wird weder schneller erteilt, noch ist sie einfacher auszufüllen. Auf der offiziellen Seite der US-Regierung kostet das Registrierungsschreiben 14 US-Dollar, also etwa 12 Euro.

Wer hohe Kosten vermeiden möchte, sollte sich die gewählte Internetseite genau ansehen. Die offizielle Seite der US-Regierung lautet https://esta.cbp.dhs.gov/esta/.

Nutzen Verbraucher dennoch den Vermittlungsservice privater Anbieter, ist es ratsam, vorab neben den anfallenden Kosten auch die Datenschutzbedingungen der Websitebetreiber zu prüfen. „Ganz besonders ist darauf zu achten, dass sensible Daten nicht in falsche Hände geraten“, sagt Tatjana Halm. Wer Probleme oder Fragen zu diesem Thema hat, kann sich an die örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Bayern wenden.
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