Rückenschmerzen vorbeugen: Gesundheitstipps für's Büro und Daheim

Langes Sitzen im Büro führt häufig zu Rückenschmerzen. (Foto: © sebra - Fotolia.com)

SERVICE (ta/fi) - Stundenlanges Sitzen, einseitige Körperbelastung und schlechte Haltung sind die Begleiterscheinungen eines langen Tages im Büro oder am Computer. Diese fordern irgendwann ihren Tribut von unserem Körper. Rückenschmerzen, Verspannungen und Kopfweh sind häufig Folgen einer andauernden Vernachlässigung unserer Gesundheit. Dabei ist es so einfach, solchen Beschwerden vorzubeugen. Unser Körper dankt es uns bereits, wenn wir ihm täglich nur wenige Minuten Aufmerksamkeit widmen, um ihm etwas Gutes zu tun.

Da einseitige Körperbelastung nach längerer Zeit zu Verspannungen führt, empfehlen sich regelmäßige Unterbrechungen solcher Tätigkeiten. Schon kleinere Lockerungs- und Dehnübungen von 1 oder 2 Minuten Dauer sorgen für spürbare Entlastung. Wichtig ist, diese Entspannungsübungen rechtzeitig durchzuführen. Auf keinen Fall sollte man damit warten, bis sich erste Beschwerden einstellen. Mit Sport kann man die Rückenmuskulatur stärken und so die Wirbelsäule mit ihren Bandscheiben entlasten. Radfahren oder Schwimmen sind hierfür besonders geeignet, doch auch Nordic Walking gilt als sehr rückenfreundlich. Viele Sportvereine bieten die Möglichkeit zur Teilnahme an Tanz-Workouts wie dem Maori-Tanz Aroha an. Wie beim Tai-Chi wirken sich die fließenden Bewegungen harmonisierend auf die körperliche Gesundheit aus.

Auch im Alltag lässt sich Rückenschmerzen wirksam vorbeugen. So kann die einfache, der Wirbelsäule zugutekommende Übung, abwechselnd für 30 Minuten auf einem Bein zu stehen, während des Zähneputzens absolviert werden. Wer beim Sitzen, dem Tragen von Lasten oder dem Aufheben von Gegenständen auf seine Körperhaltung achtet, kann hier ebenfalls einiges für seine Gesundheit tun. In die Hocke zu gehen, um etwas vom Boden aufzuheben, ist allemal besser als sich nach vorne zu beugen. Letzteres stellt für die Wirbelsäule eine ungleich höhere Belastung dar.

Ergonomisch ist mehr als bequem

Ein Großteil derer, die unter Rückenschmerzen leiden, verdankt diese Beschwerden ihrer Schreibtischarbeit. Um diesen vorzubeugen sollten einige Tipps zum gesunden Büroalltag beherzigt werden. Dabei haben die Büroausstatter eine Vielzahl von Produkten im Angebot, mit denen sie Rückenleiden vorbeugen können. Fehlhaltungen und die daraus resultierenden Schmerzen beruhen häufig auf dem Gebrauch ungeeigneter Stühle. Beim Kauf von Sitzmöbeln sollten daher deren ergonomische Vorzüge Beachtung finden.

In diesem Zusammenhang sei drauf hingewiesen, dass ergonomisch nicht mit bequem gleichzusetzen ist. Wer sich auf einem Stuhl in halb liegender Position niederlässt, mag das zumindest für den Moment bequem finden, mit Ergonomie hat das jedoch nichts zu tun. Ergonomische Stühle sollten höhenverstellbar sein, den Gliedmaßen hinreichend Bewegungsfreiheit zukommen lassen und über eine Lordosenstütze verfügen. Die sorgt für eine Entlastung der Wirbelsäule, sodass sich auch bei längerer Schreibtischarbeit keine Rückenbeschwerden einstellen. Online-Shops bieten eine große Auswahl an ergonomischen Bürostühlen namhafter Markenhersteller, die zu Recht das Attribut ergonomisch tragen.

Gesundheit als lohnende Investition

Möglichkeiten, Rückenleiden vorzubeugen, gibt es wahrlich genug. Das Problem ist, dass sie oft nicht genutzt werden. Erst wenn sich Schmerzen einstellen, werden Betroffene aktiv. Dann hat die Gesundheit in manchen Fällen bereits einigen Schaden genommen. Lassen Sie es nicht soweit kommen! Die Wirbelsäule ist ein leistungsstarkes, aber auch empfindliches Konstrukt. Sie soll uns ein Leben lang stützen und zugleich flexibel halten. In der Aussage, dass gesunde Menschen viele Wünsche haben, aber der Kranke nur den, zu genesen, liegt viel Wahrheit. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich allemal, in die eigene Gesundheit zu investieren. Sei es nun mit vorbeugender Gymnastik oder durch die Anschaffung ergonomischer Möbel. Wobei sich diese Maßnahmen keinesfalls gegenseitig ausschließen müssen - im Gegenteil.
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Nicole Weh aus Bayern | 27.11.2017 | 19:45   Melden
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