Schwimmen als idealer Senioren-Sport

Eine Schwimmbrille schützt die Augen im Wasser und hilft so, falsche Körperhaltung – etwa mit Blick auf Kopf und Nacken – zu vermeiden. Foto: © Ljupco Smokovski/Fotolia.com

(pm/mue) - Schwimmen zählt zu den beliebtesten Sportarten – und dies nicht nur bei Senioren.


Doch gerade für die „Generation 60plus“ ist es eine ideale Sportart. Durch die Schwerelosigkeit im Wasser ist Schwimmen nämlich eine nahezu belastungsfreie Tätigkeit, bei der die Gelenke weit weniger beansprucht werden als bei Sportarten auf dem Trockenen. Durch die Bewegungen gegen den Widerstand des Wassers kommt es zudem – quasi in „Zeitlupe“ – zu einer höheren Kalorienverbrennung und gleichzeitig zu einem besseren Muskeltraining. Darüber hinaus wird der Körper durch das Wasser sanft massiert, was zu einer besseren Durchblutung führt. All das sind Vorteile, von denen vor allem ältere Menschen profitieren. Wichtig ist dabei aber, dass sich Senioren nicht überanstrengen. Ebenso sollte man darauf achten, dass man sich richtig bewegt – denn nur die richtige Körperhaltung trägt dazu bei, die Wirbelsäule zu entlasten und damit Rückenschmerzen zu vermeiden. Beim Brustschwimmen kann beispielsweise eine falsche Kopfhaltung dazu führen, dass der Nacken überdurchschnittlich belastet wird, was dann zu Schmerzen und Verspannungen führt. Diese Fehlhaltung mit einem stark in den Nacken gekippten Kopf resultiert häufig aus dem Wunsch, mit diesem nicht unter Wasser zu tauchen. Hier kann eine Schwimmbrille mühelos Abhilfe schaffen.

Das Schwimmbad ist aber nicht nur ein Ort, an dem man mehr oder weniger ausdauernd seine Bahnen ziehen kann. Viele Bäder bieten auch speziell Wassergymnastik für Senioren an, was bei optimaler Schonung der Gelenke sowohl Muskulatur als auch Koordination und Ausdauer fördert.

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