Smartphones: Aufklärung ist unerlässlich

Auch für Kinder ist ein Smartphone etwas Tolles – die Verantwortung liegt jedoch auch hier ganz klar bei den Eltern. Foto: © WavebreakMediaMicro/Fotolia.com

(VZB) - Zum Schulanfang dürfte es in vielen Familien wieder Diskussionen zum Thema Handy gegeben haben: Sohn oder Tochter möchten ein Smartphone, die Eltern sind unschlüssig – und lassen sich immer früher erweichen.


Nach Angaben von klicksafe.de, einer EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz, besitzen zunehmend bereits Sechsjährige ein Smartphone. Eltern sollten jedoch nicht unreflektiert auf die Wünsche ihrer Kinder eingehen – die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt, Kinder auf die Gefahren des Internets hinzuweisen. „Es ist wichtig, dem Nachwuchs klarzumachen, dass ein Smartphone eine Fülle von persönlichen Daten wie Fotos, Videos und Nachrichten speichert, die nicht für Fremde bestimmt sind“, sagt Rechtsexpertin Esther Jontofsohn-Birnbaum von der Verbraucherzentrale Bayern. „Diese sensiblen Daten gehören geschützt durch PIN-Nummer, Passwort und Datenverschlüsselung.“ Das lohnt sich auch im Falle eines Diebstahls. Ein weiteres wichtiges Thema sind die Kosten. „Um die Handyrechnung nicht explodieren zu lassen, empfehlen wir eine Prepaid-Karte oder einen Laufzeitvertrag mit monatlicher Kostenbegrenzung“, so die Verbraucherschützerin weiter. Sie rät, auf ungewollte Ausgaben für Klingeltöne, Apps und Spiele zu achten. Diese lassen sich durch Sicherheitseinstellungen im Gerät und das Einrichten einer Drittanbietersperre für WAP-Abos beim Telefonanbieter verhindern. „Eltern sollten nicht vergessen, dass für die Kosten, die sich aus dem Mobilfunkvertrag ergeben, rechtlich derjenige verantwortlich ist, der den Vertrag unterzeichnet hat. Das sind in der Regel die Erziehungsberechtigten“, betont Jontofsohn-Birnbaum.

Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an die Verbraucherzentrale Bayern wenden:

www.verbraucherzentrale-bayern.de
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