So erkenne ich, ob mein Hund einen Heuschnupfen hat

So gerne auch die meisten Hunde in einer Sommerwiese tollen: Pollen können ihnen große Probleme bereiten. (Foto: © Rita Kochmarjova/Fotolia.com)

REGION (pm/vs) - Wenn Hunde aktuell häufig niesen müssen, tränende Augen, Schnupfen oder Probleme mit dem Atmen haben, so kann eine Pollenallergie, die beim Menschen unter dem Namen „Heuschupfen“ bekannt ist, die Ursache sein.
Im Gegensatz zu den meisten betroffenen Menschen kann auch noch ein ausgeprägter Juckreiz im Gesicht und an den Pfoten dazukommen. Wenn die Tiere sich dann an den betroffenen Stellen beißen oder knabbern, sind kahle Stellen, Entzündungen oder sogar Verletzungen nicht ausgeschlossen. Weil all diese Symptome auch andere Ursachen, wie beispielsweise eine Hausstaub- oder Milbenallergie oder Futterunverträglichkeit haben können, ist der Besuch beim Tierarzt wichtig.

Einige hilfeiche Tipps für den Hundebesitzer gibt die Initiative „Natürlich Jagd“:
Damit sich weniger Pollen festsetzen, sollte das Fell gerade bei langhaarigen Rassen kurz gehalten werden. Bei stärkeren Allergien sollte außerdem auf längere Spaziergänge während der Pollenzeit möglichst verzichtet werden. Nach dem Spaziergang kann man das Fell mit Wasser anfeuchten, sodass die Pollen gebunden sind und sich abwischen oder ausbürsten lassen. Auch Decken, Kissen und Spielzeug müssen regelmäßig gewaschen oder abgewischt werden.
Muss man sich auf kürzere Spaziergänge beschränken, ist es natürlich wichtig, einen anderen Bewegungs-Ausgleich zu schaffen. Beispielsweise durch extra Spiel- oder Trainingseinheiten.
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