Terrassen aus Holz: naturnahe Freiräume

Draußen sitzen, im Freundeskreis feiern und den Anblick seines Gartens genießen – Holzterrassen laden mit ihrem warmen, wohnlichen Flair zum Entspannen geradezu ein. Doch auch wenn Holz als nachwachsender und klimaneutraler Naturwerkstoff viele positive Eigenschaften besitzt, ist es nicht von unbegrenzter Haltbarkeit. Da gerade Hölzer für Terrassen naturgemäß einer sehr hohen Beanspruchung ausgesetzt sind, kann eine lange Haltbarkeit nur mit kesseldruckimprägnierten Materialien oder mit natürlich-dauerhaften Holzarten mit besonders geringer Anfälligkeit gegen holzzerstörende Organismen erzielt werden.

Widerstandsfähige Holzarten

Recht widerstandsfähig sind die Kernhölzer der heimischen Robinie sowie verschiedener Tropenholzarten. Diese widerstandsfähigen bzw. splintfreien Hölzer stehen jedoch oftmals nicht in genügender Menge, ausreichender Qualität und vor allem für viele Verbraucher auch nicht zu attraktiven Preisen zur Verfügung (bei den Tropenholzarten sollte zudem die Herkunft aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern beachtet werden). Andererseits reicht die natürliche Dauerhaftigkeit des Kernholzes der bei uns häufig verwendeten heimischen Nadelholzarten Fichte und Tanne, aber auch von Kiefer und Lärche nicht aus, den Belastungen ständiger Bewitterung über einen langen Zeitraum standzuhalten.

Grundsätzlich sollten daher beim Kauf von Holzprodukten für den Außenbereich – also auch bei Terrassendielen oder Holzfliesen – kesseldruckimprägnierte Erzeugnisse bevorzugt werden, die einen professionellen Schutz gegen Holz zerstörende Insekten und Pilze bieten. Eine besonders hohe Qualität gewährleisten Produkte mit dem RAL-Gütezeichen GZ-411 der Gütegemeinschaft Imprägnierte Holzbauelemente e.V.

Pflegemittel werten auf

Zur Nachpflege von Terrassenhölzern gibt es zudem spezielle Pflegemittel (z.B. Öle), durch deren Tiefenwirkung die alten, vergrauten und stumpfen Holzoberflächen aufgefrischt und gleichzeitig wasser- und schmutzabweisend ausgerüstet werden. Die Pflegemaßnahmen sollten regelmäßig (gemäß den Herstellerempfehlungen) vorgenommen werden. Wer mehr über den Schutz und die Pflege von Holzbauteilen wissen möchte, dem sei der kompakte und informative Ratgeber „Holz schützen – Aber sicher!“ empfohlen. Er kann im Internet heruntergeladen werden: www.deutsche-bauchemie.de


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