"Über Geld spricht man nicht": Das Verhältnis der Deutschen zum Geld

Über Geld spricht man nicht? Sollte man aber! (Foto: © Gina Sanders - Fotolia.com)

SERVICE (ro/fi) - „Geld macht nicht glücklich“, so lautet eine Lebensweisheit. Doch das Leben ist stark davon abhängig, wie die Menschen in einem Land mit Geld umgehen. Ob Sie darüber reden oder schweigen. Eins steht fest: Die Deutschen reden nicht gerne über Geld. Geld ist reine private Sache. So auch das Ergebnis einer Umfrage, die man in „Wie wir Deutschen ticken: Wer wir sind. Wie wir denken. Was wir fühlen“ neben vielen anderen informativen und interessanten Statistiken nachlesen kann. Laut der Umfrage sind die Deutschen in Sachen Geld vor allem misstrauisch, aber zugleich auch selbstbewusst. Bei finanziellen Entscheidungen verlassen sie sich hauptsächlich auf Ihr eigenes Wissen. Nur ein Teil spricht mit Partner oder Familie regelmäßig über Geld. Und noch weniger vertrauen Ihrem Bank- und Finanzberater. Bekanntermaßen gelten die Deutschen als fleißige Sparer. Die Einstellung zu Aktien & Wertpapieren ist: Skepsis. Beliebtester Besitz ist demnach das Sparbuch.

Die weit verbreitet Einstellung lautet also „Über Geld spricht man nicht.“ Ja warum denn eigentlich nicht? Nicht einmal jeder fünfte Deutsche geht mit Interesse und Sachkenntnis an die Regelung seiner privaten Finanzen heran. Doch eine Bestandsaufnahme und der Durchblick in Sachen Finanzen ist wichtig. Geld ist allgegenwärtig und wird gleichzeitig selten auf allen Ebenen diskutiert. Ausgaben, Einkommen und Ersparnisse sollten immer im Blick gehalten werden. Auch eine Strategie zum richtigen Sparen und Anlegen sollte nicht fehlen. Hier stellen sich Fragen wie: Geld für den Ruhestand, Bausparen, Lebensversicherung, Immobilien, Aktien oder Wertpapiere? Wie mit dem Thema Geld umgegangen wird, hat Folgen. Es wirkt sich auf Erfolg, Zufriedenheit und Glück aus. Nur mit der richtigen Vorsorge und Planung kann man sich optimistisch fühlen, wenn man an die eigene finanzielle Zukunft denkt.

Regional & weltweit investieren

Trotz der nun schon mehrere Jahre anhaltenden Niedrigzinsphase bleiben die Deutschen bei der Geldanlage vorsichtig. Beliebteste Geldanlage bleibt das Sparbuch. Wer sich mit seinen Finanzen bereits auseinandergesetzt hat, wird schnell feststellen, dass diese Taktik derzeit wenig rentabel ist. Ein Blick über den Tellerrand ins Ausland kann sich lohnen. Beim Eröffnen eines Kontos im europäischen Ausland kann man von höheren Zinsen profitieren. Plattformen wie WeltSparen vermitteln Anleger an ausländische Partnerbanken. Für Anleger ist es für eine Vermittlung nicht erforderlich einen festen Wohnsitz im Ausland zu haben. Eine andere Möglichkeit wäre es, regional zu investieren. Das ist auch für den Kleinanleger rentabel. Warum also nicht in die eigene Region investieren? Kommunen brauchen immer Geld. Auch Wald und Ackerland können als klassische Sachwerte einen dauerhaften Schutz für das eigene Vermögen darstellen. Ob Bildung, Immobilien, Landwirtschaft, Umweltschutz, oder regionale Lebensmittel. Anwohner kennen Ihre regionale Wirtschaft am besten.

Fazit: Über etwas so etwas wichtiges wie Geld, das man dringend braucht, einfach nicht zu reden bzw. sich keine Gedanken zu machen, ist keine besonders gute Strategie. Wenn die Deutschen anfangen über Geld zu reden, zu investieren und sich finanziell beraten zu lassen, entstehen Chancen, weil vorhandene Möglichkeiten ausgenutzt werden.
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