Viele vertrauen auf die Heilkräfte der Natur

Viele Menschen aller Altersgruppen vertrauen auf die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel. (Foto: © privat)

REGION (pm/vs) - Viele Menschen vertrauen auf die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel. Gegner und Befürworter wird es wohl immer geben, obwohl die Wirksamkeit etlicher Medikamente nach Auskunft von Dr. Markus Wiesenauer inzwischen durch entsprechende Studien nachgewiesen worden ist.

Die Heilkräfte der Natur stehen immer wieder im Mittelpunkt vielfach kontroverser Standpunkte. In der Öffentlichkeit wie auch in Fachkreisen gewinnen sie seit Jahren stark an Bedeutung, so das Ergebnis einer Allensbach-Umfrage aus dem Jahr 2009.
Deutlich mehr als die Hälfte aller Deutschen nutzt mittlerweile homöopathische Arzneimittel mehr oder weniger regelmäßig. Gute Erfahrungen haben die befragten Nutzer damals vor allem bei Erkältungen gemacht. Homöopathische Arzneimittel gelten aufgrund ihrer guten Verträglichkeit als unbedenklich. Namhafte Institutionen wie die Veronica Carstens Stiftung unterstützen seit Jahren Forschung und Lehre rund um die Möglichkeiten und Grenzen naturheilkundlicher Therapien.

Wirkung in kleinsten Mengen

Die Wirkung homöopathischer Arzneimittel basiert vor allem auf einer gezielten Stärkung körpereigener Selbstheilungskräfte, ähnlich einer Impfung. Viele homöopathische Arzneimittel haben sich nicht nur in der ärztlichen Praxis über Jahrzehnte hin bewährt, es liegt auch eine hohe Anzahl an Studien vor, aus denen die Wirksamkeit klar hervorgeht. „Davon wurden mehr als 100 Studien placebo-kontrolliert durchgeführt und entsprechen modernen Standards“, so Dr. Markus Wiesenauer, Autor zahlreicher Lehrbücher und einer der wohl renommiertesten Homöopathieärzte Deutschlands. Zu Recht gilt die Natur als wertvollste Fundgrube medizinisch nutzbarer Stoffe, die schon in geringsten Konzentrationen starke Wirkungen entfalten können. Beispiele sind die „herzwirksamen Glycoside“ aus dem Fingerhut, oder bestimmte Stoffe des ebenfalls in der Herzmedizin verwendeten Weißdorns. Diese können selbst in einer analytisch kaum noch nachweisbaren Konzentration die empfindlichen Herzkranzgefäße um mehr als 20 Prozent weiten und so deren Durchblutung fördern.
Kritiker der Naturheilkunde wird es genauso wie Kritiker chemisch-synthetischer Arzneimittel wohl immer geben. Allerdings sollte nie das Wohl der Patienten vergessen werden, für das grundsätzlich immer gelten muss: „Wer heilt, hat recht“.
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