Wie man sich bettet... – nur wer gut schläft, wacht erholt auf

Wir verbringen einen erheblichen Teil unseres Lebens im Schlaf. Und dieser Schlaf ist wichtig, um uns zu regenerieren und „die Akkus wieder aufzuladen“. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wer schlecht schläft, wacht am Morgen unausgeruht auf und ist weniger leistungsfähig.

Eine wichtige Voraussetzung für einen gesunden und erholsamen Schlaf sind ein gutes Raumklima mit Temperaturen zwischen 16 und 18°C sowie das „passende“ Bett. Da wir uns im Lauf der Nacht – je nach „Schlaftyp“ – mehrfach von einer Seite auf die andere bewegen, sollte unser Bett mindestens 20 cm länger als die Körpergröße und einen Meter breit sein. Nur so bietet es ausreichend Platz und liefert die richtigen „Rahmenbedingungen“ für einen guten Schlaf.

„Anpassen“ und „Unterstützen“

Mindestens genauso wichtig wie das richtige Bett ist auch eine gute Matratze. Diese sollte weder zu weich noch zu hart sein, sondern auf einem flexiblen Lattenrost lagern und bei Druck leicht nachgeben. Generell werden an eine Matratze zwei wichtige Anforderungen gestellt: Zum einen soll sie sich dem gesamten Körper beim Liegen bzw. Schlafen anpassen, ihm aber andererseits auch eine gute Unterstützung geben.

Im Handel sind verschiedene Matratzentypen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften erhältlich – am besten, man lässt sich im Fachgeschäft eingehend beraten und testet selbst, welcher Matratzentyp passt. Generell unterscheidet man zwischen Federkern-Matratzen, Taschenfederkern-Matratzen, Latex-Matratzen, Kaltschaum-Matratzen und Viscoschaum-Matratzen. Abgerundet wird das Sortiment durch Wasserbetten.

Bettdecke und Kopfkissen

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Wahl der dem jeweiligen Schlaftyp angepassten „richtigen“ Bettdecke. Manche Menschen schwitzen stärker, brauchen also eine Bettdecke, die mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Manche bevorzugen das klassische Oberbett, während andere einer flachen Zudecke den Vorzug geben. Und so fällt die Wahl in der Regel entweder auf ein Ballonbett, ein Karo-Stepp-Bett oder auf eine Kassettendecke, die mit unterschiedlichen Naturstoffen (z.B. Daunen, Federn, Wollfasern, Wildseide) oder mit synthetischen Fasern gefüllt sein kann. Auch der Umstand, ob man zu Allergien neigt, spielt eine entscheidende Rolle bei der Bettenwahl.

Neben der Bettdecke ist auch auf die richtige Größe des Kopfkissens zu achten. Ist dieses beispielsweise zu dick und zu fest, wird der Kopf beim Schlafen überdehnt und Verspannungen in der Nackenmuskulatur können die Folge sein. Spezielle Nackenkissen können in diesem Fall für eine gesunde Position des Kopfes beim Liegen und damit für einen gesunden Schlaf sorgen.


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