Wissenwertes zu unserem Organ der Haut

Das flächenmäßig größte menschliche Organ ist die Haut. Sie bedeckt eine Fläche von rund 2 Quadratmetern und wiegt etwa 10 Kilo. Und sie hat eine Vielzahl von Aufgaben: Sie dient als Schutzhülle, indem sie das Körperinnere abschirmt. Sie hält Umwelteinflüsse ab, wie zum Beispiel Kälte oder Hitze, Regen oder Schmutz. Sie reguliert unseren Wasserhaushalt durch Schwitzen und sie bewahrt das innere Gleichgewicht. Über die Haut nehmen wir Empfindungen wie Berührungen oder Schmerzen wahr. Dank der Haut können wir aber auch kommunizieren durch Erröten oder Erblassen.

Aufgeteilt ist die Haut in drei Schichten: die Oberhaut (Epidermis), in der sich Melaninzellen befinden, welche die Haut vor UV-Strahlen schützen, die Lederhaut (Corium), die aus einem Netz elastischer Fasern besteht und der Haut ihre Reißfestigkeit einerseits sowie ihre Elastizität andererseits verleiht und schließlich die Unterhaut (Subcutis), die Wärme isoliert, Stöße abfedert und Energie speichert.

Zustand der Haut als „Spiegelbild“

Das robuste Organ ist aber auch sehr empfindlich: Als „Spiegelbild der Seele“ strahlt die Haut das persönliche Befinden aus. Positive Stimmung wirkt sich positiv auf die Haut aus, andererseits können Erkrankungen auch seelische Probleme auslösen. So leiden viele Menschen unter Pickeln, Mitessern und unreiner Haut. Auch Schuppenflechten, Neurodermitis oder Akne können zur Belastung werden, denn Hauterkrankungen lassen sich nur schwer verbergen. Dabei können Dermatologen heute viele Erkrankungen erfolgreich behandeln. Ob Gesichtsfaltenbehandlung, Entfernung von Alters- und Pigmentflecken oder Narbenkorrekturen – die Dermatologie hilft, dem Patienten wieder ein normales Leben zu ermöglichen. Immer häufiger treten auch allergische Erkrankungen mit nässenden Ekzemen und stark juckender Haut auf. Durch einen Test lässt sich herausfinden, auf welche Stoffe der Körper allergisch reagiert und welche Therapie eingeleitet werden sollte.

Auch Prävention spielt eine wichtige Rolle, denn echtzeitig erkannt ist z.B. Hautkrebs zu beinahe 100 Prozent heilbar. Dermatologen führen Hautkrebs-Screenings durch, bei denen Vorstufen, Frühstadien und Risikofaktoren einer Erkrankung festgestellt werden. Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre einen Anspruch darauf.
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