Wochenendtripp nach Berlin für Kulturfans mit wenig Zeit

SERVICE (ak/fi) - Die langen Wochenenden im Mai und Juni eignen sich perfekt für einen Kurzurlaub. Für Kulturbegeisterte ist ein Kulturtrip in die Hauptstadt eine beliebtes Wahl. Zu entdecken gibt es mehr als genug, schließlich ist Berlin bekannt für seine blühende Kulturlandschaft. In keiner anderen deutschen Stadt liegen Museen, Galerien, Denkmälern und geschichtsträchtige Orte so dicht und zahlreich beieinander wie in der Bundeshauptstadt. Und da die Reisedauer bei einem Inlandsurlaub so kurz ist, bleibt mehr Zeit für den Besuch außergewöhnlicher Sehenswürdigkeiten. In unserem Überblick klären wir, wie man auch bei kürzester Reisedauer die Must-Sees entspannt abhakt.

Wege minimieren und sich zentral einquartieren

Wer in Berlin viel sehen möchte, sollte sich möglichst zentral einquartieren. Denn die Wege in der Hauptstadt können lang sein – vor allem, wenn man sich für vereinzelte Sehenswürdigkeiten jenseits des Innenstadtrings interessiert – wie etwa die Gärten der Welt in Marzahn. Da die meisten Sehenswürdigkeiten aber innerhalb des S-Bahn-Ringes liegen, lohnt es sich, möglichst zentral unterzukommen: Eine Auswahl an Hotels mit zumeist city-naher Lage, bietet beispielsweise dieses Portal. Bei der Hotelwahl sollten eigene Interesseschwerpunkte einbezogen werden: Wer beispielsweise weiß, dass er die Museumsinsel ohnehin kaum verlassen möchte, ist mit einem Hotel in der City Ost rund um den Alexanderplatz oder in direkter Nähe zur Museumsinsel bestens beraten.

Tage zeitsparend planen

Da Berlin bedingt durch seine frühere Teilung praktisch zwei Zentren hat, sollte man sich tagesweise auf eine Gegend konzentrieren. Zwar sind die Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin sehr gut, doch jeder gesparte Weg, spart auch Zeit. Wer in einem Hotel am Alexanderplatz eincheckt und gut zu Fuß ist, kann sich beispielsweise am ersten Urlaubstag zunächst auf die Museumsinsel, den Fernsehturm, das Rote Rathaus und das Nikolaiviertel konzentrieren. Das Reichstagsgebäude, das Brandenburger Tor, das Holocaust-Mahnmal sowie der Potsdamer Platz mit dem nahegelegenen Kulturforum lassen sich ebenso bündeln und können an einem anderen Tagen besucht werden. Eine dritte Station kann dann die City West rund um Breitscheidplatz und Gedächtniskirche sein.

Tickets vorab kaufen, statt Schlange zu stehen

Es ist mehr als ärgerlich, wenn man einen Großteil des Urlaubs in der Warteschlange vor einem beliebten Museum verbringen muss – womöglich noch im strömenden Regen. Besser ist es, Karten für festeingeplante Museumsbesuche vorab zu kaufen. Besonders das Pergamonmuseum, das unter anderem das imposante Ischtar-Tor des antiken Babylons zeigt, ist erfahrungsgemäß sehr gut besucht. Der Shop der Staatlichen Museen zu Berlin oder viele der Tourist-Info-Filialen in der Stadt bieten spezielle Zeitfenster-Tickets: Mit diesen hat man zum gewählten Zeitpunkt stressfreien Zutritt. Bleiben darf man damit den Tag über, solange man möchte.

Bei sehr wenig Zeit: Via Bus einen Überblick verschaffen und selektieren

Wer nur einen oder zwei Tage in der Hauptstadt verbringt, muss naturgemäß stark selektieren. Da viele Museen sehr umfangreiche Sammlungen und meist noch spannende Sonderausstellungen zeigen, reicht ein Tag oft nur für zwei Museen. Da bleibt kaum noch Zeit, sich einen Eindruck von der restlichen Stadt zu verschaffen. Hier helfen die zahlreichen City Touren, die Sehenswürdigkeiten anfahren und – je nach Anbieter – auch kommentieren. So verschafft man sich schnell und entspannt einen Überblick und kann bei individuell gewählten Highlights einfach aussteigen. Spar-Tipp: Wer auf die Kommentierung durch spezialisierte Anbieter verzichten kann, steigt einfach in den Bus 100 der BVG, der vom Bahnhof Zoo entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten bis zum Alexanderplatz fährt.


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