Zahnheilkunde und ihre Geschichte

Ein strahlendes Lächeln mit gesunden Zähnen sagt mehr als tausend Worte – es ist die Visitenkarte des Menschen. Gepflegte weiße Zähne symbolisieren Jugend, Gesundheit, Attraktivität und Schönheit. Um sie möglichst lange zu erhalten, ist die richtige Zahnpflege von entscheidender Bedeutung. Dazu gehört in erster Linie, mehrmals täglich die Zähne zu putzen. Als Faustregel gilt: mindestens einmal am Morgen nach dem Frühstück und am Abend vor dem Schlafengehen. Die Putzzeit sollte jeweils rund drei Minuten betragen, wobei die Zähne von allen Seiten gründlich gereinigt werden. Doch auch nach jedem Essen ist es ratsam, Speisereste zwischen den Zähnen zu entfernen. Ergänzend zur Zahnbürste sollten bei der Reinigung Zahnseide und Mundspülungen zum Einsatz kommen. Unverzichtbar ist auch ein regelmäßiger Check durch den Zahnarzt.

Zahnmedizin hat lange Tradition

Wie bei vielen anderen medizinischen Fachrichtungen geht auch die Geschichte der Zahnmedizin auf die alten Ägypter zurück – schon vor rund 4.000 Jahren entstand ein Regelwerk zur „Stärkung der Zähne“: Im „Papyrus Ebers“ sind Rezepte für Heilmittel und Anweisungen für Behandlungen erfasst. Im Mittelalter übernahmen dann Bader und Zahnbrecher die Behandlung kranker Zähne, fuhren von Markt zu Markt und boten dort ihr Handwerk an. Dabei verwendeten sie glühende Eisenhaken, um kranke Zähne abzutöten. Da es damals noch keine Betäubungsmittel gab, wurden die Patienten zuvor mit reichlich Alkohol ruhig gestellt. Erst durch die Entdeckung der Anästhesie im Jahr 1846 nahm das Leiden im Zahnarztstuhl ein Ende. Die moderne Zahnmedizin ist zum Glück denkbar weit von solchen Qualen entfernt. Sie bietet heute eine Vielzahl an Therapien, die ein strahlendes Lächeln bis ins hohe Alter ermöglichen. Im Mittelpunkt steht dabei die Zahnerhaltung, denn ein künstlicher Zahn ist – wenngleich die Entwicklung hier sensationelle Fortschritte gemacht hat – niemals so gut wie ein echter. Entscheidend ist hierbei die Prophylaxe. Dazu gehören neben der bereits erwähnten Mundhygiene auch regelmäßige Besuche beim Facharzt. Dieser untersucht Zähne, Zahnfleisch und die Mundschleimhaut auf etwaige Erkrankungen.
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