Zeigt her eure Fotos: Wie und wo Hobbyfotografen ihre Bilder am besten präsentieren

SERVICE (ak/fi) - Es ist der Traum vieler Hobbyfotografen: Die eigenen Bilder in einer Galerie einem großem Publikum vorstellen. Der Wunsch ist dabei häufig, dass möglichst viele Besucher kommen, Bilder kaufen und dadurch das Hobby vielleicht sogar zum Beruf werden kann. Wir geben einige Tipps, wie man seine Bilder am besten vermarktet.


Besonders wichtig: Online-Präsenz stärken

Online wimmelt es nur so von Webseiten, auf denen jedermann seine Bilder mit anderen teilen kann. Zwei bekannte Beispiele sind Flickr und DeviantArt. Viele Hobbyfotografen und Künstler nutzen auch Social-Media-Kanäle wie Instagram oder Pinterest, um ihre Werke anderen Menschen näher zu bringen und eine große Abonnentenzahl zu generieren. Das Internet mit all seinen Möglichkeiten sollte geschickt genutzt werden. Dabei aber stets darauf achten, die eigenen Fotos mit einem Copyright zu versehen. Mit einer guten Online-Präsenz, die mithilfe und nicht nur lediglich durch Social Media gestärkt wird, kann man sich und seine Arbeiten bereits sehr gut vermarkten und das Interesse vieler Betrachter wecken.

  • Die Richtige Location wählen
    Wer in einer großen Stadt wie beispielsweise Berlin, Köln oder Hamburg wohnt, hat vergleichsweise sehr viele Möglichkeiten, eine Galerie zu finden, in der eigene Fotografien ausgestellt werden können. Trotzdem ist es häufig nicht einfach, dort einen Platz für seine Bilder zu bekommen. Zudem haben viele Künstler gar nicht das nötige Kleingeld dafür. Kerstin Parlows Fotos hängen einem Bericht des Fotomagazins zufolge deswegen nicht in Galerien, sondern in Cafés und Restaurants.

  • Kreativ umdenken
    Das kann wohl niemand besser als die Berufsgruppe der Künstler. Selbst wer in kleineren Städten oder Vororten wohnt, kann in Arztpraxen oder Bibliotheken fragen, ob eigene Bilder ausgestellt werden dürfen. Berühmt wird man dadurch meist nicht auf Schlag, kann jedoch seinen Bekanntheitsgrad weiter ausbauen.

  • Professionelle Ausdrucke
    Wer seine Bilder öffentlich zeigt, sollte sie stets professionell drucken lassen. Dafür bieten sich zum Beispiel Abzüge aus Acrylglas oder auf Alu-Dibond an, die man zum Beispiel bei WhiteWall anfertigen lassen kann. Vermeiden sollte man, Bilder mit herkömmlichen Printern und durchschnittlichem Fotopapier zu drucken. Auch auf die jeweilige Größe sowie die Auflösung ist zu achten. Meist fangen die gängigen Ausstellungsformate bei A3 an.

  • Der Rahmen macht den Unterschied
    Wer seine Bilder professionell präsentieren möchte, kann zum Beispiel durch hochwertige Rahmen punkten. Da man hierfür jedoch meist tief in die Tasche greifen muss, empfiehlt sich alternativ die oben erwähnte Technik des Alu-Dibond. So wirkt das Foto, als würde es an der Wand schweben.
  • Leute nein, Romantik ja
    Zu guter Letzt ein kleiner, aber feiner Tipp. In den meisten Fällen kaufen Menschen Bilder, damit sie sich diese zu Hause an die Wand hängen können. Zeigen Bilder Menschen oder erwecken gesellschaftskritische und negative Konnotationen, ist die Chance eines Verkaufs weitaus geringer. Bevorzugt werden meist Landschaften, Tiere und romantische Sonnenuntergänge.



Bildrechte: Flickr Gallery Jeremy Keith CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.