Neuer Wind beim SC Schnaittach

Von links nach rechts: 1. Vorstand Norbert Gläsel, die beiden Neuzugänge Willi Bayer und Günter Fiebig, 2. Vorstand Norbert Schwarz.
Die Jahreshauptversammlung des Schachclub Schnaittach begann mit einem positiven Paukenschlag, als der erste Vorstand Norbert Gläsel die beiden Neuzugänge vorstellte, die ab der kommenden Saison an den Brettern des SC sitzen werden. Denn mit Günter Fiebig und Willi Bayer wird die Mannschaft am Fuß des Rothenbergs um zwei spielstarke, engagierte und über den Kreis hinaus bekannte Schachroutiniers bereichert.

Günter Fiebig, der nicht nur mehr als 60 Jahre aktive Vereinserfahrung, sondern auch eine DWZ-Zahl nahe der 2000 mitbringt, war lange Zeit im Schachkreis als Lehrwart tätig und hat regelmäßig Veranstaltungen zu Eröffnungen, Taktiken und Schachproblemen abgehalten. Von seinen theoretischen Kenntnissen und didaktischen Fähigkeiten verspricht sich der Schachclub ebensolchen Profit wie von seiner bloßen Spielstärke. Denn obwohl Günter Fiebig seit mehreren Jahren „nur” in Vereinen der Kreisliga Mittelfranken-Ost antritt, hat er erst bei der letztjährigen Amateur-Weltmeisterschaft in Griechenland mit einem beachtlichen siebten Platz bewiesen, dass er sich durchaus noch mit echten Schachkalibern messen kann.

Willi Bayer, 15 Jahre lang erfolgreicher erster Vorsitzender des Schachkreis Mittelfranken-Ost, lebt den Schachsport genau wie Günter Fiebig und zeichnet sich neben einer stattlichen DWZ besonders durch seinen enormen Einsatz im Kreis aus. Sein Engagement kam bei dem charismatischen 62-jährigen sofort durch, als er sich bereit erklärte, die stillgelegte Homepage (www.schachclub-schnaittach.de) des Vereins zu überarbeiten. Auch in der Versammlung zeigte sich sein Wissen in Sachen Vereinsverwaltung und -organisation und er bereicherte den Verein mit innovativen Vorschlägen. So trägt der SC beispielsweise seine Vereinsmeisterschaft in der kommenden Saison erstmals im Schweizer System aus und steigt in sämtlichen Turnieren auf elektronische Uhren um.

Der Schachclub Schnaittach blickt mit dieser unvorhersehbaren Verstärkung zuversichtlich auf die Spielzeit 16/17, in der der erfreuliche Tabellenplatz 6 des Vorjahres vielleicht sogar nochmal gesteigert werden kann.
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