Rückersdorfer Weihnacht: "Ich suche eine neue Heimat!"

G. Hessenauer, die Pegnitztaler Sängerinnen und Pfr. Christoph Jäschke mit Krummhorn
Rückersdorf: St. Georg | Rückersdorf (li) Im 22. Jahr wurde die Rückersdorfer Weihnacht von Günter Hessenauer in der Rückersdorfer St. Georgskirche aufgeführt und die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Was zieht so viele Menschen am 4. Advent bei dieser Veranstaltung in fränkischer Mundart an? Vielleicht hat der Autor der Geschichte mit seinem Vorwort recht: "Angesichts zunehmender Globalisierung bedeutet für viele das Sprechen und Singen in Mundart ein Stück Heimat."

Wie in jedem Jahr waren alle gespannt auf den aktuellen Einschub in die vertraute Rückersdorfer Weihnacht. Der Sprecher Philip Schmid kam auf Heimat zu sprechen und erinnerte sich, dass er doch kürzlich einen der jungen Flüchtlinge aus den Häusern in Rückersdorf getroffen habe. Alle waren berührt als der junge Mann aus Eritrea an's Mikrophon trat und sagte: "Ich habe meine Heimat verloren. Jetzt suche ich eine neue Heimat!"

So hat die Rückersdorfer Weihnacht mit ihrer Frage, was Heimat ist, große Aktualität gewonnen.
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