Vernissage der Jahresausstellung ,,vertraut"

Hilpoltstein: Residenz Hilpoltstein |

Am Freitag, 28.7.2017, um 19 Uhr ist Vernissage der Jahresausstellung "vertraut"

in der Residenz Hilpoltstein. Die Ausstellung dauert von 28.7. bis 17.9 2017.
Zunächst berichte ich von meinen drei ausgestellten "Wiesen"-Werken mit dem Thema:
Dürer wird "wieder entdeckt", und er lässt herzlich grüßen, Euer Gunter Kaufmann.

Die Kunst in der Natur.
Was uns heute normal erscheint, war vor 500 Jahren etwas ganz Besonderes. Normalerweise wurden religiöse Szenen gemalt. Ein Stück Wiese wurde damals nicht allein gemalt, sondern zum Beispiel als Hintergrund.
Doch da kommt plötzlich ein berühmter Maler daher, Albrecht Dürer (1471 bis 1528), und zeichnet ein schlichtes Stück Wiese. Er zeichnet, was er sieht, oder was er sich als Wiese vorstellt. Denn bis heute haben die Forscher noch nicht herausbekommen, ob Dürer ein echtes Stück Natur malte oder eines, das er sich nur so vorgestellt hat.
Dürer verbindet so die Kunst mit der Natur auf eine ganz neue Weise. Ganz genau studiert er die Natur, achtete auf unendlich viele Einzelheiten, zeichnet alles detailliert naturgetreu und technisch hervorragend. Viele Zeichnungen wurden weltberühmt.

Dürer wird "wieder entdeckt", und er lässt herzlich grüßen.
Zu Ehren seiner Kunstwerke hat sich die Neue Residenz in Hilpoltstein gern eines großen Künstlers erinnert. Und wenn schon Dürers Werke in den Museen von München, New York, Madrid, London oder in der Grafischen Sammlung Wiens, der Albertina, zu finden sind, dann muss Hilpoltstein sich eben etwas anderes überlegen.
Zugegeben, den Hobbygärtner überkommt ein leichtes Grauen beim Anblick des dicken, fetten Unkrauts, das sich da auch in Gunter Kaufmann´s Bildern tummelt.
Mit feinsten Aquarellfarben und ein wenig Gouache weiß bannte Gunter Kaufmann
mit dünnen Pinseln und Stahlfedern ein kleines Stück Wiese mit allerlei Gräsern und Kräutern auf das Papier von Italiens Fabriano 300 g/qm, 23x30,5 cm, extra white.
Das Aquarell soll ein Wunder von botanischer Genauigkeit sein. Wohl wahr, denn Kaufmann ist interessiert an Details und der sorgsam studierten Wirklichkeit.
Botaniker finden, dass Kaufmann für Franken typische Pflanzen gemalt hat,
wie sie hier auf Feldwiesen vorkommen. Entstanden sind die drei Aquarelle
gemäß der Blütezeit der dargestellten Pflanzen im Mai und Juni 2017.
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Gunter Kaufmann aus Nürnberger Land | 27.07.2017 | 13:54   Melden
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