Schwertransporter verunglückte am Hienberg

FEUCHT (ots) - In den frühen Morgenstunden verunglückte heute (09.10.15) ein Schwertransporter am Hienberg auf der BAB 9. Die Bergung wird am Samstag (10.10.15) zu einer Sperre der Autobahn führen und mehrere Stunden andauern.

Gegen 00:30 Uhr befuhr ein Spezialtieflader mit einem Gesamtgewicht von 111 Tonnen die A9 in Richtung Süden, als es am Nachläufer des Sattelzuges offensichtlich einen technischen Defekt gab und dessen Bremsen blockierten. Der Schwertransport befand sich gerade im Bereich der Hienberg-Abfahrt in einer Linkskurve. Aufgrund des Defektes geriet die Fahrzeugkombination ins Schlingern, der Nachläufer kam nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach die Schutzplanke.

Hierbei riss dieser vom Sattelauflieger ab und stürzte mit der Ladung (ein Stahlturm-Segment für eine Windkraftanlage, Gewicht: ca. 65 Tonnen) etwa fünf Meter die Böschung hinab. Die Zugmaschine kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Ob das Turm-Segment Schaden nahm, ist bislang nicht bekannt. Der Nachläufer jedoch wurde total beschädigt. Ebenso etliche Meter Schutzplanke. Der Sachschaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen. Neben Streifen der VPI Feucht war auch die Freiwillige Feuerwehr Schnaittach eingesetzt, da sich die Bremsanlage des Nachläufers überhitzt hatte und Brandgefahr bestand.

Die Autobahnmeisterei Fischbach sicherte die Unfallstelle ab. Hierzu ist bis auf Weiteres der Standstreifen im Unfall-Bereich gesperrt. Die aufwendige Bergung des Transportteiles und des Nachläufers (Gewicht: ca. 15 Tonnen) wird aktuell gemeinsam mit dem Transportunternehmen, der Autobahnmeisterei und der Autobahndirektion Nordbayern organisiert. Voraussichtlich wird diese ab 09:00 Uhr am morgigen Samstag beginnen und vermutlich mehrere Stunden andauern.

Quelle: VPI Feucht Polizeipräsidium Mittelfranken
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