AOK-Gesundheitsprogramm für Studierende

Viel Lernstoff und Prüfungsstress – der Studien-alltag kann belasten: „Boost your brain“ hilft, Konzentration und Leistungsfähigkeit auf gesunde Art und Weise zu steigern. (Foto: (c) panthermedia.net / Wavebreakmedia ltd)
Stress bewältigen – aber ohne Medikamente:

Mehr als die Hälfte der Studierenden in Deutschland (53 Prozent) ist sehr gestresst. Das geht aus einer repräsentativen Online-Befragung der Universitäten Potsdam und Hohenheim im Auftrag der AOK hervor. „Es ist vor allem der hoch-schulbezogene Stress, der Studierenden zu schaffen macht: etwa die Vorbereitung auf Prüfungen, die allgemeine Arbeitsbelastung durch das Studium sowie zu hohe Erwartungen an sich selbst“, erläutert Gesundheitsfachkraft Susanne Papp von der AOK in Lauf die Ergebnisse. Infolge der Belastungen leiden viele Studenten unter Schlafstörungen, können sich schlecht konzentrieren, sind unzufrieden und lustlos. Papp rät dazu, trotz der Verlockung nicht auf Medikamente zur Leistungssteigerung zu setzen. Stattdessen bietet die AOK Studierenden „Boost your brain“ an. Wie es genau funktioniert, das erklärt Papp.

1. Aus welchen Bestandteilen besteht „Boost your brain“?
Wir wollen eine Mischung aus Aufklärung und Alternativen anbieten. Zum einen weisen wir in „Boost your brain“ darauf hin, dass missbräuchlich eingenommene Medikamente wie Ritalin bei gesunden Menschen häufig zu keiner oder nur geringer Leistungssteigerung führt – wenn es eine Wirkung gibt, handelt es sich also um einen Placebo-Effekt. Im Gegenteil, auf Dauer können solche Medikamente eher schaden. Außerdem können Studierende über „Boost your brain“ gesunde Al-ternativen kennen lernen. Dazu gehören die Elemente Zeitmanagement, Lernstrategien und Entspannungsmethoden, etwa Progressive Muskelentspannung. Die Homepage ist in Modulen aufgebaut, zudem weisen wir auf AOK-Entspannungskurse hin. So kann sich jeder seinen persönlichen Werkzeugkoffer zusammenstellen.

2. An wen wendet sich das Programm?
Wir haben das Programm für Studierende entwickelt, die Schwierigkeiten damit haben, die täglichen Anforderungen zu bewältigen. Zudem weiß man, dass es gerade in bestimmten Studiengängen wie Medizin oder Pharmazie einen erhöhten Hang zum Medikamentenmissbrauch gibt.

3. Woran liegt das?
Das liegt an der Kombination aus extrem lernintensiven Studienphasen, einer inhaltlichen Beschäftigung mit dem Thema und einem leichten Zugang zu solchen Substanzen. Das Programm kann aber natürlich auch Nicht-Studierenden helfen, den Alltag zu bewältigen.

Internet-Tipp:
Das Gesundheitsprogramm „Boost your brain“ kann jeder nutzen unter www.aok-on.de/bayern/std/boostyourbrain oder mit der Suchfunktion direkt unter www.aok-on.de.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.