AOK informiert - Pflegestärkungsgesetz II

Mit dem Pflegestärkungsgesetz II gelten einige neue Regelungen in der Pflege. Die meisten Änderungen sind zwar erst ab 2017 gültig, aber die sind bedeutungsvoll. „Bereits jetzt interessieren sich viele Betroffene dafür, welche Änderungen auf sie zu kommen werden“, so Daniela Weichelt, AOK-Pflegeberaterin aus Lauf. Ab 2017 ändert sich grundlegend die Feststellung der Pflegebedürftigkeit und ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff wird eingeführt. Das neue System zur Pflegebegutachtung beinhaltet dann fünf Pflegegrade statt der bisherigen drei Pflegestufen. Die neue Definition von Pflegebedürftigkeit soll dazu beitragen, dass nicht mehr zwischen körperlichen Einschränkungen einerseits und kognitiven und psychischen Einschränkungen andererseits unterschieden wird. „Damit soll insbesondere pflegebedürftigen Demenzkranken geholfen werden“, erklärt Weichelt.

„Unsere Versicherten und ihre Angehörigen müssen sich um nichts kümmern“, sagt Weichelt. Die AOK Bayern überträgt alle bisherigen Pflegestufen automatisch in die neuen Pflegegrade. Und dank der Bestandsschutzregelung wird niemand durch die Umstellung schlechter gestellt. Bis zur Einführung des neuen Bewertungssystems wird die AOK Bayern ihre Versicherten regelmäßig mit Informationen versorgen.

Pflegekasse berät
Rund 4650 Pflegebedürftige der AOK-Region Erlangen-Nürnberger Land erhalten Leistungen aus der Pflegeversicherung durch die Pflegekasse in Lauf und haben auch Anspruch auf eine Pflegeberatung. „Wir beraten unsere Versicherten individuell und kommen auf Wunsch auch gerne nach Hause“, sagt Weichelt. Sie ist unter der Nummer 09123 94458 in der AOK-Geschäftsstelle Lauf erreichbar. Die Pflegeberatung ist kostenfrei.
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