30 Freiwillige unterstützen Stadt bei der Bewältigung des Flüchtlingsstromes

Hof. Hilfs-Aufruf ein voller Erfolg. Die Zahl der Asylsuchenden steigt stetig an, auch die Regierung von Oberfranken muss nach immer neuen Lösungen suchen, diese Menschen zu beherbergen. In Hof sind derzeit rund 500 Personen untergebracht. Allerdings ist in den nächsten Wochen weiter mit der Zuteilung von Asylsuchenden durch die Regierung zu rechnen.

Da die Stadt Hof bereits mit personellen Engpässen zu kämpfen hat, erging kürzlich ein Aufruf an die Bevölkerung, die Behörden auf freiwilliger Basis bei der Ankunft der Flüchtlinge zu unterstützen. Die Aktion, so kann bereits zum Abschluss der Anmeldefrist gesagt werden, endet mit großem Erfolg: 30 Personen haben sich bei der Stadt gemeldet, um in ihrer freien Zeit und unentgeltlich den Flüchtlingen, insbesondere unbegleiteten Minderjährigen, den Start in Hof zu erleichtern. Zu den Aufgaben der Freiwilligen zählen Arztbesuche genauso wie das Überbringen wichtiger Unterlagen an die Ämter.

Das Jugendamt der Stadt Hof wird nun kommenden Mittwoch eine Besprechung mit allen Freiwilligen führen, um sie bestmöglich auf die neue Aufgabe vorzubereiten.

Bürgermeister Eberhard Siller: "Es ist mehr als erfreulich zu sehen, wie viele Hoferinnen und Hofer sich ehrenamtlich engagieren, um den Flüchtlingen zu helfen. Ihre Unterstützung entlastet nicht nur die Ämter, sondern sie zeigt auch etwas anderes: Wir sind eine Stadt, in der Willkommenskultur nicht nur bei medienwirksamen Aktionen demonstriert, sondern tatsächlich auch gelebt wird. Mein aufrichtiger Dank gilt daher den zahlreichen Helfern, die dieses positive Signal von Hof nach außen tragen. Ich wünsche ihnen viel Kraft, aber auch viel Freude bei den anstehenden Aufgaben."

Quelle: Hof Medienstelle
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