Deutlich verbesserte Strukturen und Wirksamkeiten

BAMBERG - Bilanz Neuausrichtung und Restrukturierung Sozialbereich. „Die Aufgaben der Stadt Bamberg im sozialen Bereich sind in den letzten Jahren schwieriger und komplexer geworden. Beispiele sind die Herausforderungen des demografischen Wandels, die Entwicklung der Asylsituation oder die anstehende Konversion des ehemaligen Bamberger Kasernengeländes,“ so Gabriele Kepic, Bereichsleiterin Familie, Jugend und Senioren.

Deswegen wurde mit Stadtratsbeschluss vom 21.08.2014 die Einrichtung der neuen Organisationseinheit „Familie, Jugend und Senioren“ innerhalb des Sozial-, Ordnungs- und Umweltreferats beschlossen. Zudem wurde zeitgleich eine Stelle für „Sozialplanung und -controlling" eingerichtet. Die Stelle wurde mit Marianna Heusinger besetzt. Rund ein Jahr später zieht die Stadt Bamberg nun eine erste Bilanz der Neuausrichtung und Restrukturierung im Sozialbereich. Oberbürgermeister Andreas Starke lobt die „deutlich verbesserten Strukturen und Wirksamkeiten“.

Herzstück der Neuausrichtung ist die neue Stelle für Sozialplanung und – controlling. „Aktive Steuerung in diesem Zusammenhang bedeutet: Es werden klare Ziele und Prioritäten gesetzt und mit einem bewussten strategischen Mitteleinsatz verbunden,“ so Kepic. Die Sozialplanung stellt mit geeigneten Methoden und Instrumenten den Bedarf fest und entwickelt dann Handlungsempfehlungen. Das Sozialcontrolling zeigt auf, wie erfolgreich und wie wirkungsvoll die Maßnahmen sind, welche Schritte bereits gemeistert wurden und an welchen Stellen nachjustiert werden muss. „Da sind wir noch ganz am Anfang und haben noch ein gutes Stück Arbeit vor uns. Aber erste deutliche Verbesserungen haben wir bereits erreicht.“

Besonders stolz ist Gabriele Kepic auf das von ihr realisierte bundesweit einzigartige Leuchtturmprojekt, das am vergangenen Freitag eingeweiht wurde: „Mit der Realisierung des Jugendförderzentrums „BasKIDhall“ ist zentral in einem sozialen Brennpunkt eine Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Familien entstanden. Gleichzeitig ist dort ein Leistungszentrum der Brose Baskets angesiedelt“, erklärt Kepic. „Eine innovative Kombination von sozialer Arbeit mit Leistungssport. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche nutzen das gleiche Objekt und Sportmöglichkeiten wie ihre Vorbilder.“ Ein gesamter Stadtteil erfährt damit eine Aufwertung, zeigt sich Kepic überzeugt.

Zudem wurde die Betreuung der „Soziale Stadt“-Gebiete (Gereuth/Hochgericht und Starkenfeldstraße) in Bamberg zusammengeführt und optimiert. Stärkung erfährt die „Soziale Stadt“ auch durch den neu und leistungsfähig aufgestellten Förderverein.

Für das Mütterzentrum Känguruh wurde ein neuer Platz gesucht und endlich neue Räumlichkeiten am Heinrich-Weber-Platz gefunden. Angegliedert an das Mütterzentrum ist auch die Großtagespflege, die Minihüpfer.

Außerdem gelang es der Stadt Bamberg, als eine von rund 180 Kommunen in Deutschland in den Jahren 2015 bis 2018 am ESF-Bundesprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ teilzunehmen: Mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und kommunalen Mitteln werden in den Jahren 2015 bis 2018 aufeinander abgestimmte Projekte zur Unterstützung des Berufseinstiegs für Jugendliche und junge Menschen mit knapp 800.000 Euro bezuschusst. Über 300 Jugendliche und junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren sollen dabei über rund vier Jahre hinweg unterstützt werden.

Ganz neu für den Sozialbereich ist eine soziale Online-Spendenbörse www.stadt.bamberg.de/projektspenden . Die Stadt Bamberg möchte dort Spendenwillige und spendenwürdige Projekte zusammen bringen. Wer mit seinem Projekt in die Spendenbörse aufgenommen wird, verspricht, dass die Spende ankommt.

Auskünfte zum Thema:

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Quelle: Stadt Bamberg
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