Almächt na, die Hexen sind los!

REDNITZHEMBACH -- Heidi Bär, Leiterin der Seniorenwohnanlage Rednitzgarten lud die Bewohner auch in diesem Jahr zum bunten Faschingstreiben in den Gemeinschaftsraum ein.

In diesen Jahr hatten sich Heidi Bär (Alias Margaret) und Stephanie Busch (Alias Gottfried) ein besonderes Programm ausgewählt. Schon bei der Begrüßung stellten sie sich als neue Bewohner vor. Was für erstaunen und Lachern bei den Narren sorgte.

Als Musikalischer Allrounder war die Spalter Stimmungskanone Heinz Nüßlein mit seiner Quetschen dabei. Der Unterhaltungskünstler und zauberte immer wieder Witze, Sprüche und Stimmungslieder hervor.

Ein Bewohner des Hauses hatte sich für diesen Nachmittag ganz besonders vorbereitet: Erhard Krug schrieb ein Faschingsgedicht, das Heidi Bär vorlas. Mit einem lauten Applaus wurde der Bewohner dafür belohnt.

Akrobatische Einlagen

Ein erster Höhepunkt war der Schwander Carnevals Club zu erleben. Arrangiert hatte den Auftritt die Bewohnerin Nelly Drenske. Sie ist die Großmutter von zwei aktiven aus der Tanzgarde.

Das Tanzpaar Sophie Papenfuß und Jacqueline Jareis zeigten zur Freude der Narren einen schwungvollen Tanz mit vielen akrobatischen Einlagen. Eine freche Büttenrede hielt Kim Bieringer über die Sehnsucht, endlich 20 Jahre alt zu werden.

Das Tanzküken Sina Papenfuß als Tanzmariechen, verzauberte mit ihren 9 Jahren das Publikum. Als weiteres Tanzmariechen zeigte Michelle Jareis ihr Können. Alle werden von den Trainerinnen Saskia Papenfuß, Heike Fürstdebus und Ulrike Papenfuß betreut. Die Moderation für den Schwander Carnevals Club übernahm Brigitte Zabold. Dann wurden wie im Fasching Brauch, die Orden an Margarete und Gottfried verliehen.

Die Bewohner waren in bester Schunkellaune und rätselten fleißig mit, als Heidi Bär und Stephanie Busch Scherzfragen stellten. Dann stürmten in einer kleinen Abordnung stürmten furchterregende, laute und grässliche Weiber den Gemeinschaftsraum. Bekannt sind die schrillen Weiber auch als die Hembacher Hexen.

Lauter Gesang

Die Oberhexen Anke und Gitti heizten den Bewohnern noch einmal richtig ein, so dass alle sichtlichen Spass hatten. Mit lautem Gesang und furchterregenden Gesichtern übernahmen sie das Kommando im Raum. Mit einem tosenden Applaus wurden die Einheizerinnen verabschiedet.

Dass Fasching keine Frage des Alters ist, konnte man an Elsa Dworschak sehen. Die hundertjährige hatte sichtlich Spass am Gesang und an den Tänzen. Alle waren bei der Polonaise dabei und hatten ihre Freude.

Es ist selbstredend, dass an diesem Nachmittag auch fleißig das Tanzbein geschwungen wurde.

Fotos und Text BABETTE GILLMEIER
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