Audrey Palmer Steinhäuser überzeugte die Zuhörer von ihrem großen Talent.

Audrey Palmer Steinhäuser beim Spiel mit ihrer Violine.
REDNITZHEMBACH -- Zu einem Violinkonzert lud die Leiterin der Seniorenwohnanlage "Rednitzgarten" Heidi Bär ein. Arrangiert hatte es Peter Steinhäuser. Er ist seit 2014 Bewohner im Hause. Seine Enkelin Audrey Palmer Steinhäuser ist in Kanada geboren und weilt für 2 Monate in Europa um Land und Leute, sowie Verwandte zu besuchen. Für ihre Europareise hatte Audrey in einer Bücherei gearbeitet um das Reisegeld zu erbringen. Die nächste Station ist in Europa Barcelona. Der Gemeinschaftsraum war gut gefüllt, hier gesellten sich auch einige Musikbegeisterte aus Rednitzhembach und Schwabach dazu.

Schon bei den ersten Klängen, begeisterte die junge Künstlerin die Besucher und zog sie in ihren Bann. Mit Stücken von Czardas von Vittorio Mont, einer Humoreske von Antonin Dvo´rak, ein Gavotte en Rondeau, Newfoundland Fiddle Tunes und einigen Stücken mehr, war der Applaus für die gekonnte Darbietung dem jungendlich, erfrischenden Talent sicher. Auch die Klänge von "The Devil`s Dream" und das in Deutschland bekannte Lied "Danny Boy" wurde mitgesummt mit kräftigen Applaus belohnt. Im Arkansas` Traveller wurde das Stück mit 3 witzigen Unterbrechungen gespielt, deren humorvollen Text Peter Steinhäuser ins deutsche übersetzte. Der Text sorgte für ausgiebige Lacher.

Zwischen den Stücken erzählte der stolze Opa, von Audrey und der Liebe zu ihrer Violine. Schon mit 3 Jahren, begann das junge Mädchen, auf der Geige zu spielen. Da sie noch keinen Noten kannte, spielte sie nach Gehör, was für die Familie am Anfang doch sehr den Ohrnerv traf. "Mittlerweile hat sich das aber sehr geändert!" Witzelt der stolze Großvater was mit einem Lachen der Zuhörer honoriert wurde. Peter Steinhäuser berichtet weiter, schon vor einigen Jahren gab Audrey ein gelungenes Konzert im Pflegeheim "Am Wehr". In ihrer Heimat spielt die junge Künstlerin in einem Jugendorchester die 1.ste Violine, was durchaus einer Auszeichnung gleichkommt, denn diese Ehre wird nur der besten Spielerin zu teil. Hier konnte die 19-jährige schon Auslandserfahrungen in einigen Tourneeauftritte wie in Deutschland, Polen und China sammeln.



Die Besucher lauschten den Violinklängen und gingen begeistert mit rhythmischen Bewegungen mit. Der harmonische Gleichklang und die innige Verbundenheit, zwischen Geige und Spielerin war ein regelrechter Ohrenschmaus und wurde mit schallendem Klatschen belohnt. Die Stücke spielte das Musiktalent alle ohne Noten aus der Erinnerung und ohne einige Zugaben durfte sie diesen Nachmittag nicht beenden. Mit einer tiefen Verbeugung der anmutigen Künstlerin und einem begeisterten Publikum fand dieses Konzert sein Ende.


Text und Foto BABETTE GILLMEIER
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