Reiterliche Jagdhornbläser feiern den Hubertustag

Reiterliche Jagdhornbläser Nbg. und Reiterliches Jagdhorn-Bläserkorps Schwabach - St. Sebald, Schwabach

Hubertusmesse

Jagdhornbläser


Wie schon seit 1999, so auch heuer, führen die „Reiterlichen Jagdhornbläser Nürnberg e.V.“ und das „Reiterliche Jagdhorn-Bläserkorps Schwabach“ zu Ehren des Hl. Hubertus, des Schutzpatrons der Jäger und Reiter, wieder die Hubertusmesse von Hermann Neuhaus mit dem Benedictus von Bernhard Schreier, dem ehem. musikalischen Leiter der Nürnberger Bläser auf.

Diesmal erklingen die Jagdhörner in der Evangelischen St.-Georgs-Kiche in Kammerstein am Freitag, den 6. November ab 19.30 Uhr. Die musikalische Einstudierung und Leitung liegt wieder in den Händen von Frau Adelheid Habiger, Dipl.-Musiklehrerin am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium und Dirigentin des 48er Musikzuges. Den Gottesdienst wird Herr Stefan Merz, evangelischer Pfarrer in Kammerstein, abhalten.

Wegen Renovierung der Kath. St.-Sebald-Kirche findet dieses Jahr in Schwabach keine Hubertusmesse statt.

Für Jäger und Reiter ist jedes Jahr der 3. November ein ganz besonderer Tag. Es wird traditionell der Namenstag des gemeinsamen Schutzpatrons, des Heiligen Hubertus, gefeiert.

Der heilige Hubertus ist der Schutzpatron der Jäger und wird auch bei den Reitern mit der Hubertus-Jagd geehrt. Hubert(us) von Lüttich, vermutlich geboren um 655, war Bischof von Maastricht-Tongern, er übertrug die Reliquien seines ermordeten Vorgängers und den Bischofssitz nach Lüttich und missionierte im Ardennengebiet. Er starb 727.

Hubert jagte am Karfreitag einen Hirsch, der zwischen den Enden seines Geweihes ein Kreuz trägt, was ihn zur Umkehr seines Lebens bewegt hat. Er zieht sich 695 – nach dem Tod seiner Frau – auf sieben Jahre in die Waldeinsamkeit der Ardennen zurück. Auf Gebot eines Engels weiht ihn bei einer Romfahrt 702/703 Papst Sergius zum Nachfolger des ermordeten Lambert. Hubert erhält von Petrus einen Schlüssel zur Heilung der Tollwut. Er heilt als Bischof viele Besessene und Kranke. Hubert stirbt an einer ihm beim Fischfang versehentlich zugefügten Verletzung.

Auch nach seinem Tode behält St. Huberts Schlüssel bei den Mönchen von St. Hubert en Ardennes die heilkräftige Wirkung bei Tollwutkranken.

Die Hubertusmesse ist auch am 30. Oktober abends in der Katholischen Kirche in Mainsondheim und am 21. November um 18.00 Uhr in der Evangelischen Kirche in Möhrendorf zu hören.
1 Kommentar
52
Rüdeger Leppa aus Schwabach | 26.10.2015 | 13:55   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.