Schwabacher „48er Musikzug“ feiert 60. Geburtstag Teil 2 – die Jahre 1977 bis 1997

1986 Fahrt nach Winterthur - Faschingsauftritt mit den "Schwabanesen"
 
1990 Jugendblaskapelle - obere Reihe 3. v.rechts - heutige Dirigentin

„48er Musikzug“ feiert 60. Geburtstag

Jahre 1977 bis 1997


In den folgenden Jahren konnte diese „musische“ Abteilung des Turnvereins 1848 Schwabach ihre musikalischen Leistungen beachtlich steigern und erfreute sich mit ihrer volksnahen Blasmusik auf unterschiedlichsten Festen und Veranstaltungen - nah und fern – einer steigenden Beliebtheit bei Alt und Jung.

Nach langen Jahren, seit 1964 Dirigent des Musikzuges, übergab Klaus Meyer 1979 sein Amt an Norbert Zink. In der Folge wechselte die muskalische Leitung nochmals von 1984 bis 1988 auf Klaus Meyer und von 1989 bis 1997 übernahm dann Norbert Zink wieder den Dirigentenstab.

Während der folgenden Jahre bis 1997 trat der „48er Musikzug“ weiter in der Fränkischen Tracht mit Dreispitz (Foto) bzw. im Sommer mit roter Weste auf. Für die damals noch vielen Faschings-Einsätze mit den befreundeten „Schwabanesen“ zeigten sich die Musiker in einem bequemen roten Overal (Foto).

Im Jahr 1982 erfolgte die Umwandlung des Knabenspielmannszuges zu einem, später auch für Mädchen offenen Jugend-Blasorchester (Foto). 32 „Lausbuben bester Güte“ – wie es in einer Meldung hieß – stiegen von Trommeln und Pfeifen um auf Blasinstrumente, wie z. B. Trompeten und Klarinetten. Erster musikalischer Jugendleiter war, nur kurzzeitig, Ludwig Auerbach, ihm folgten Ulrich Schäffer und Günter Fleischmann. Einige von ihnen prägen inzwischen die Blasmusik-Szene unserer Goldschlägerstadt – teils sogar an führender Stelle.

1984 reisten „Die 48er“ mit den „Schwabanesen“ zur Steubenparade nach New York. Mehrmals besuchten sie mit der Faschingsgesellschaft die Schweizer Faßnacht in Winterthur (Foto) und Basel und dreimal waren die Musiker zu Gast bei Jubiläumsfeierlichkeiten in Les Sables (Frankreich), der Partnerstadt Schwabachs.

Seit 1986 sind im „Musikzug“ auch Mädchen und Frauen herzlich willkommen, die im Laufe der Jahre einen immer größeren Anteil der Musikanten stellen. „Ganz ohne Weiber geht die Chose (Blasmusik ) nicht! (Original: Operette „Lustige Witwe“).

1991 gefiel die alte Bezeichnung „Musikzug“ der Abteilungs-Leitung nicht mehr, die 48er-Blaskapelle wurde umbenannt in „Schwabacher Blasmusik im TV 1848“.

Große Feste wurden im Lauf der Jahre mitgestaltet und interessante Reisen unternommen.
Zweimal war die Schwabacher Blasmusik bei internationalen Wertungsspielen in Brünn und Prag. Bei Wertungsspielen, die konzertante Blasmusik verlangen, wurden schöne Erfolge erzielt. Seit Jahren gab die „Schwabacher Blasmusik im TV 1848“ Herbstkonzerte mit beachtlichen Erfolgen. Anläßlich des 40-jährigen Bestehens der Abteilung wurde 1997 erstmals ein Kirchenkonzert ausgerichtet. Des öfteren war die „48er Blasmusik“ auch bei Veranstaltungen im Fernsehen zu hören und zu sehen.

Anläßlich des 25-jährigen (1982) und 40-jährigen (1997) Jubiläums hatten sich jeweils etwa 30 Männer der ersten Jahre zusammengefunden und solange geübt, bis an die Anfänge des Spielmannszuges in weißer Uniform (Foto) mit den Ur-Instrumenten Fanfare, Pfeife und Trommel erinnert werden konnte.

Leider verließ unmittelbar nach dem 40-jährigen Jubiläum der größte Teil der Musiker der „Schwabacher Blasmusik im TV 1848“ die Abteilung und gründete einen eigenen Musikverein.
Sie sahen in dem Turnverein keine Zukunft mehr. Hauptgrund dürfte gewesen sein, daß die meisten Miglieder keinerlei Sport betrieben und sie deshalb den Vereinsbeitrag nicht mehr leisten wollten.

Nach dem großen Erfolg des Gründungs-Spielmannszuges, den „Oldstars“, bei der 40-Jahr-Feier der „48er-Blasmusik“ fanden sich spontan mehrere Musiker zusammen, um die traditionsreiche Abteilung des Turnvereins unter dem alten Namen „Musikzug im TV 1848 Schwabach“ neu aufzubauen. Als kommissarischer Abteilungsleiter fungierte Klaus Meyer.

Für die musikalische Leitung konnte mit Adelheid Leppa, eine Musikstudentin (Fach Trompete) der Musikhochschule Nürnberg verpflichtet werden. Sie gehörte seit 1986 der Abteilung Musikzug an und hat ihre ersten Gehversuche auf der Trompete zur „Hochzeit“ der damaligen Jugendblaskapelle des TV 1848 unternommen.

Am 28. Oktober 1997 fanden sich 8 begeisterte Musiker unter Leitung 1 damals noch jungen Musikstudentin zur ersten Probe (Foto)“ zusammen. Adelheid Leppa, jetzige Frau Habiger, hatte ihre Musiker Hans Grießmeier, Rudolf Haberberger, Günter Hofer, Erich und Peter Lederer, Rüdeger Leppa, Klaus Meyer und Fritz Wendel schnell im Griff.

40 Jahre waren seit der Gründung vergangen, die drohende Auflösung dieser erfolgreichen Blasmusik-Abteilung des TV 1848 konnte Dank einiger Unentwegter gerade noch abgewendet werden. Genießen Sie im noch folgenden letzten Teil die unerwarteten Erfolge des wiedererstarkten „48er Musikzuges“, des „blauen Blasmusik-Wunders“ aus der Goldschlägerstadt Schwabach!


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Kontakt: 09122/71371 - musikzugtv1848@ email.de
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