Theaterstück "Die Hexe von Schwabach" geht in die letzte Runde

Authentisch: Viele junge Schauspielerinnen und Schauspieler setzen das Drama um Barbara Schwab gekonnt in Szene. (Foto: © Hans-Kipfstuhl-Theater)

SCHWABACH (pm/vs) - Halbzeit für das Theaterdrama „Die Hexe von Schwabach“: Nach den ersten drei Terminen stehen noch weitere drei Aufführungen auf dem Programm.

Treffpunkt am 6., 7. und 8. Juli ist jeweils um 19 Uhr am „Schönen Brunnen“ (Marktplatz). Um 19.30 Uhr ist dann Start. Wie auch bereits die Aufführungen der letzten Jahre ist das Stück als Wandertheater mit verschiedenen Spielorten innerhalb Schwabachs konzipiert. Im Mittelpunkt seht die historisch verbürgte Geschichte der Bürgerin Barbara Schwab, die als angebliche Hexe 1505 in Schwabach auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Das Theaterstück hat der Schwabacher Heimatdichter Hans Kipfstuhl 1950 verfasst. Seiner Enkelin Inge Kipfstuhl ist es zu verdanken, dass es seit 2005 immer wieder mit großem Erfolg aufgeführt werden konnte.
In der aktuellen Inszenierung unter der Regie von Hans Koch wirken neben dem Volkschor Schwabach Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Ehemalige des Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasiums mit. Die Aufführungen sind Teil des Jahresprogramms anlässlich der Ersterwähnung von Schwabach vor 900 Jahren.
Aufgrund der Szenen, etwa im Rathaus, ist die Zahl der Eintrittskarten begrenzt. Informationen zu Restkarten für die jeweiligen Termine gibt es im Internet.

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Großer Heimatschriftsteller

Leider ist es dem Schwabacher Schriftsteller Hans Kipfstuhl (9. Juni 1891 bis 19. März 1980) nicht vergönnt gewesen, die Aufführung seiner „Hexe von Schwabach“ mitzuerleben. Zum Glück hatte er der Enkelin Ingeborg Kipfstuhl ein Jahr vor seinem Tod sein umfangreiches Werk aus Gedichten, historischen Dramen und Kurztexten übergeben. Heute ist „Die Hexe von Schwabach“ ein Kulturmagnet für die Goldschlägerstadt. Ohne den Einsatz von Ingeborg Kipfstuhl wäre dieser Schatz vermutlich für alle Zeiten in der Versenkung verschwunden im Sinne des Bibelwortes „der Prophet gilt nichts im eigenen Land“.
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