10.000 goldene Bälle: Kunstwerk hilft in der Kindertherapie

Bei der Übergabe (v.l.): Sandra Hoffmann-Rivero, Maria Luisa Schöpfer, Barbara Engelhard, Werner Schemm und Martin Keller (Geschäftsführer der Lebenshilfe Schwabach-Roth). Foto: oh
Schwabach: Schwabach |

SCHWABACH - Die huma Schwabach hat 10.000 goldene Bälle für die Lebenshilfe Schwabach gesponsert.


Neben dem reinen Spaß am Spielen und Untertauchen werden die Bälle bei der Lebenshilfe Schwabach-Roth für Kinder als „Eisbrecher“ genutzt. „Manchmal wollen die Kinder nicht sofort mit uns sprechen, wenn sie zum ersten Mal hier sind. Das Bällebad bewirkt manchmal Wunder“, sagt Werner Schemm, Leiter der Frühförderung der Lebenshilfe. Die goldenen Kunststoffbälle im Wert von etwa 1700 Euro stammen von dem Kunstwerk „Tevila“ von Barbara Engelhard. Dieses war im Rahmen von ortung VIII in der Alten Synagoge zu sehen. Nun wurden die Bälle von huma-Centermanagerin Maria Luisa Schöpfer der Lebenshilfe als Spende übergeben.

Ergotherapie und Logopädie sind Fachdisziplinen innerhalb eines interdisziplinären therapeutischen Angebots, das auch heilpädagogische und psychologische Förderangebote, sowie die Beratung der Eltern beinhaltet. Das Angebot ist für Kinder zwischen einem Alter von wenigen Wochen bis zur Einschulung.

„Tevila“ symbolisierte bei ortung VIII die rituelle Waschung im Judentum in einem Tauchbad, einer sogenannten Mikwe. „In der Verbindung zwischen dem Ausstellungsort in der Alten Synagoge und den Goldbällen ist das Kunstwerk in seiner Sprache einzigartig. Umso schöner, dass es Schwabach jetzt erhalten bleibt“, freut sich Sandra Hoffmann-Rivero, Kulturamtsleiterin und Organisatorin der ortung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.