Frauen mit großer Empathie

Die neuen Demenzhelferinnen kommen aus Roth, Büchenbach, Schwabach, Rednitzhembach und Kammerstein und sind zwischen 26 und 62 Jahre alt. Einige werden die Demenzgruppe "Schlüsselblume" unterstützen. Dort treffen sich die an Demenz erkrankten immer montags, dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr.
Ein Teil der frisch zertifizierten Teilnehmerinnen wird jedoch vor allem pflegende Angehörige unterstützen und entlasten. Die Frauen werden mit den Patienten singen und spielen, sie versuchen Gespräche über "alte Zeiten" zu führen und ihnen aus der Zeitung vorlesen. Ihr Ziel ist auch, die Kranken zu leichter Gymnastik zu animieren. Geduld und Empathie sind besonders gefragt. Die Kosten für den Einsatz werden meist von der Krankenkasse übernommen.
In der Schulung bekamen die neuen Helferinnen das nötige Rüstzeug für ihren Einsatz. So wurde in der Praxis geübt, wie man einen Rollstuhl sicher auch über Hindernisse schiebt. Um Kranke verstehen zu können, ist ein großes Einfühlungsvermögen nötig. So wurde bei der Schulung auch versucht, sich in einen, an Demenz erkrankten Menschen hinein- zudenken. Als weiterer Punkt wurde das Thema "Haftung" erläutert.

Inge Rudolph, die Leiterin der Familienpflegestation, betont, dass im Frühjahr eine weitere Schulung angeboten wird. Wer ein paar Stunden in der Woche helfen möchte, kann sich an die Gerontopsychiatrische Fachkraft Inge Rudolph unter Telefon (09122) 635900 wenden. Sie gibt gerne Auskunft.

Foto und Text Babette Gillmeier
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