Fundfahrräder auf großer Reise

Dankbar nehmen die Mitglieder der Stiftung Ukraine-Hilfe Nürnberg, Dr. Ulrich Roeder, Eckart Wiesenhüter, Hans Henneke und Juroslava Welshöfer die Fundfahrräder vom Amtsleiter des Schwabacher Bürgermeister- und Presseamtes, Johann Reichert, (v.l.) entgegen. Foto: oh

Spendenaktion der Stadt Schwabach

SCHWABACH - Die Stiftung Ukraine-Hilfe Nürnberg unterstützt auf vielerlei Weise Hilfsbedürftige. Aus diesem Grunde gehen jetzt 31 städtische Fundfahrräder aus Schwabach auf eine lange Reise: Rund 1.200 Kilometer werden sie zurücklegen, um in der Ukraine einen neuen Besitzer zu finden. 

Die Empfänger dort sind meist Jugendliche in abgelegenen Gemeinden, wo Fahrräder Mangelware sind. Die kirchliche Stiftung ist eine gemeinnützige Einrichtung mit einer Geschäftsstelle in Schwabach.

Die Fahrräder, teilweise noch im sehr gutem Zustand, werden zunächst in einem Lager in Schwabach zwischengelagert. Sind Reparaturen notwendig, werden diese von den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern der Stiftung durchgeführt, bevor sie mit dem LKW in die Ukraine gebracht werden. Vor Ort verteilen freie und katholische Kirchen die Fahrräder. Damit ist gewährleistet, dass die Fahrräder auch dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden. Deswegen fragte die Stiftung auch bei der Stadt an, ob städtische Fundfahrräder als Hilfslieferung für die Menschen in der Ukraine denkbar wären. Nachdem die rechtliche Situation geklärt war konnte Johann Reichert, Amtsleiter des Bürgermeister- und Presseamtes, eine positive Antwort geben. „Wir freuen uns über dieses tolle Geschenk der Stadt. Fahrräder sind oft außerhalb der finanziellen Reichweite der ukrainischen Bürger, weswegen wir schon jetzt auch zukünftige Spenden sehr begrüßen“, so Dr. Ulrich Röder, Vorsitzender des Stiftungsbeirates.



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