Nein zur Aufweichung des Strafrechts - Justizminister Dr. Winfried Bausback beim Herbstempfang der CSU Schwabach

Gruppenbild auf dem Podium (v.l.) Detlef Paul, Matthias Thürauf, Michael Frieser, Peter Daniel Forster, Dr. Winfried Bausback und Karl Freller. (Foto: Victor Schlampp)
SCHWABACH (vs) - Bereits zum zweiten Mal hatte der CSU-Kreisverband Schwabach die Huma als Veranstaltungsort für ihren Herbstempfang ausgewählt. Als prominenter Gastredner konnte der Bayerische Justizminister Dr. Winfried Bausback gewonnen werden.

Der Herbstempfang ist traditionell jener Abend, an dem sich geladene Gäste verschiedenster gesellschaftlicher Gruppierungen zwanglos unterhalten und sich dabei näher kennenlernen. So konnte Karl Freller als Vorsitzender des CSU-Kreistages und damit Gastgeber unter anderem Schwabachs Oberbürgermeister Matthias Thürauf, den Vorsitzenden der CSU-Fraktion im Schwabacher Stadtrat, Detlef Paul, den CSU-Bundestagsabgeordneten Michael Frieser, Bezirksrat Peter Daniel Forster, den Vorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) Schwabach, Sven Heublein, die Vorsitzende der Mittelstandsunion, Sandra Joachim, sowie Altbürgermeisterin Rosy Stengel begrüßen.

In seinem kurzweiligen Referat lobte Winfried Bausback die Sicherheitsstandards in Bayern. In keinem Fall werde er einer Aufweichung des Strafrechtes zustimmen. Überlegungen, die lebenslange Freiheitsstrafe abzuschaffen, erteilte er eine klare Absage. Mord sei das schlimmste Verbrechen. Die seit über 70 Jahren dafür verhängte mögliche Höchststrafe habe sich bewährt.
Ganz entschieden wandte sich der Justizminister gegen jede Art von Antisemitismus in Deutschland. Die Geschichte verpflichte jeden, jede Aggression im Keim zu ersticken. In diesem Zusammenhang lobte er Karl Freller. Als Direktor der Stiftung Bayerischer Gedenkstätten, zu denen auch die Betreuung der beiden KZ-Genkstätten Dachau und Flossenbürg gehören, sei Freller ein überzeugender und leidenschaftlicher Kämpfer gegen das Vergessen und für die Rechte unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Karl Freller bedankte sich auch bei Iris Stiller. Die huma-Centermanagerin hatte der CSU wieder die schönen Räumlichkeiten des Cafés für den Herbstempfang zur Verfügung gestellt.
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