SPD Schwabach will durchstarten

Werner Sittauer (r.) gratuliert dem neuen Vorstand (v.l.) Michael Arnold, Carola Scherbel, Helga Schmitt-Bussinger und Peter Reiß. Foto: Schlampp

Mit neuem Vorstand ins Wahljahr 2013

SCHWABACH - Die SPD Schwabach hat einen neuen Vorstand: Mit großer Mehrheit wurden Helga Schmitt-Bussinger als Vorsitzende sowie ihre drei Stellvertreter Carola Scherbel, Michael Arnold und Peter Reiß in ihren Ämtern bestätigt. Kassiererin bleibt Hildegard Walter, das Amt der Revisoren geht an Richard Schwager und Doris Kneuer. Als Schriftführerin ist Gabriele Frischmuth zuständig. Viel Applaus gab es für Heinz Schrödel, der 34 Jahre lang als Revisor die Kassen geprüft hatte.

150 Jahre SPD in diesem Jahr sei Grund zur Freude und Aufgabe in einem, so Helga Schmitt-Bussinger in ihrer Grundsatzrede. Folgerichtig habe die Bundes-SPD dieser Tage die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt: ein kares Bekenntnis zum Sozialstaat, die SPD als Anwalt der Schwachen. Die SPD-Vorsitzende nannte unter anderem Stichpunkte, wie bezahlbare Mieten, gleicher Lohn für Frauen, ein würdevolleres Leben für Asylbewerberinnen und -bewerber, eine Willkommensgemeinschaft verschiedener Lebensentwürfe und den Kampf gegen Dumpinglöhne vor allem in der Zeitarbeitsbranche. SPD-Fraktionsführer Werner Sittauer nutzte die Gelegenheit, über eigene Akzente seiner Partei im Schwabacher Stadtrat zu berichten. Große Sorge, so Sittauer, bereite ihm die wachsende Verschuldung der Goldschlägerstadt. Deshalb habe die SPD-Fraktion der Einstellung eines vierten städtischen Referenten für die Aufgabengebiete Personal, Schulen und Gebäudemanagement auch nicht zugestimmt. Da Gutachten zu dem Schluss gekommen seien, dass man den Markgrafensaal noch mindestens sechs bis acht Jahre nutzen könne, plädiere die SPD dafür, aus Kostengründen von einem Neubau abzusehen. Als großen Erfolg wertet es Sittauer, dass es der SPD gelungen sei, im Stadtrat ein Umdenken betreffend des Alten Deutschen Gymnasiums erzielt zu haben. Die Pläne das Gebäude für einen unangemessen niedrigen Preis an einen privaten Investor zu verkaufen, seien vom Tisch. „Damit können die beheimateten Vereine und Gruppen die Räume weiter nutzen und die Option für einen neuen Markgrafensaal im Innenhof bleibt bestehen“, so der SPD-Franktionschef. Sein Fazit: Die SPD habe die Wahlniederlage von 2008 sehr gut überwunden und setzte sich mit vielen Ideen und Projekten für die Stadt Schwabach ein.




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