Universität Nürnberg-Erlangen kann weiter wachsen

Freuen sich auf die Unierweiterung auf dem ehemaligen AEG-Gelände (v.l.) Prof.Dr. Michael Braun (Präsident der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm), Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, Dr. Markus Söder, Dr. Ludwig Spaenle, Joachim Herrmann und Hausherr Prof. Wolfgang Arlt (Leiter des EnCN). Foto: Schlampp

NÜRNBERG (vs) - "Uni in den ehemaligen Quelle-Gebäuden: Nein - Uni auf dem ehemaligen AEG-Gelände: Ja" - Mit diesem Kernsatz hat der Bayerische Finanzminister Dr. Markus Söder heute im Rahmen einer Pressekonferenz in den Räumen des Energie Campus Nürnberg (EnCN) allen Gerüchten um künftige Standorte der Universität Nürnberg-Erlangen einen Riegel vorgeschoben.

Zusammen mit Dr. Ludwig Spänle (Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst) und Innenminister Joachim Herrmann wurde die Faktenlage kurz und bündig zusammengefasst: Die Räume des ehemaligen Quelle-Komplexes seien für die Bedürfnisse einer technischen Universität ungeeignet. Ein Umbau für diese Zwecke könnte bis zu knapp einer Milliarde Euro kosten. Dies sei unwirtschaftlich, zumal sich gegenüber auf dem ehemaligen AEG-Areal bereits Firmen mit Zukunftstechnologien angesiedelt hätten und dort sowohl Gebäude als auch Flächen für einen Ausbau der Universität Nürnberg-Erlangen in Zusammenarbeit mit der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg vorhanden seien. Der bayerische Staat plane für diesen Zweck Stück für Stück Flächen zu erwerben. In einem ersten Schritt gehe es um rund 11.000 Quadratmeter. Maximal stünden rund 80.000 Quadratmeter zur Verfügung.
Uni-Präsident Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske (FAU) begrüßte die Entscheidung. Jetzt könnten Abteilungen, für die in Erlangen zu wenig Platz vorhanden sei, in Nürnberg angesiedelt werden. Alleine im Dozentenbereich könnten so zehn neue Professuren entstehen.
Um die Campus-Idee auf dem ehemaligen AEG-Areal zu verdeutlichen, gab es im Anschluss daran den Startschuss zur Eröffnung des "Nuernberg Campus of Technology".
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