Die Diakonie Roth-Schwabach schult Ehrenamtliche Helfer/innen zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen

Petra Lobenwein begleitet die Teilnehmer durch die Schulung.
REDNITZHEMBACH -- Auch in diesem Jahr bietet die Diakonie Roth-Schwabach eine Schulung für freiwillige Helfer/innen an. Die Schulung findet an 6 Nachmittagen jeweils von 14 – 19 Uhr und einmal von 13.30-17.30 Uhr statt. Der Auftakt ist am Mittwoch, den 3.05.2017 und endet am 5.07.17. Der Unterricht ist in der Diakoniestation Schlüsselblume, in Rednitzhembach, Steigerwaldstrasse 1. Sie umfasst insgesamt rund 40 Stunden. Die Teilnahme ist Voraussetzung, um als Helfer/in bei der Angehörigenberatung eingesetzt zu werden. Die Teilnehmerzahl begrenzt. Die späteren Einsätze werden im Rahmen der Ehrenamtspauschale vergütet.

Bei dieser Schulung werden die HelferInnen auf ihre stundenweise Einsätze im häuslichen Umfeld zur Entlastung für pflegende Angehörigen vorbereitet und bestens geschult. Durch die Betreuung und Beaufsichtigung entlasten die HelferInnen die pflegenden Angehörige, die oft bis an ihre Grenzen in der Pflege aufgehen.

In der angebotenen Schulung erhalten die Teilnehmer Einblicke in den Krankheitsverlauf einer Demenz und den fachgerechten Umgang mit den Betroffenen. Die Belastungen, denen pflegende Angehörige täglich ausgesetzt sind, werden ebenfalls verdeutlicht.

Gemeinsam mit der Referentin Petra Lobenwein werden Umgangsformen und Rollenverständnis sowohl des Betroffenen als auch der Angehörigen und ihre Rolle als Helfende/r erörtert. Anhand von Fallbeispielen in Kleingruppenarbeit können diese dann eingeübt werden.

Nach den vorgeschriebenen 40 Unterrichtseinheiten erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat zur Bestätigung der Teilnahme überreicht. Wenn die Teilnehmer eine



Vereinbarung unterschreiben, werden die HelferInnen im Anschluss an betroffenen Familien vermittelt. In diesem Fall ist der Kurs kostenfrei.

Für "externe" freiwillige Teilnehmer an anderen Trägern beträgt die Kursgebühr 70 €.

Bei Interesse und für weitere Infos steht gerne Inge Rudolph am Telefon 09122-635900 oder via Mail familienpflege.rudolph@gmx.de zu Verfügung. Um planen zu können, wird um eine zeitnahe Rückmeldung wird gebeten.



TEXT und FOTO BABETTE GILLMEIER
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