Mainfranken-Messe startet mit Besucherandrang ins Jubiläumsjahr

Die Stadt als Messe-Pionier: Seit 65 Jahren gibt es die Mainfranken-Messe und genauso lange nutzt auch die Stadtverwaltung diese Möglichkeit, sich in der Region und darüber hinaus zu präsentieren. Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback, Klaus Walther und Christoph Wehnert als Messe-Hauptverantwortliche bei der Stadt sowie Oberbürgermeister Christian Schuchardt bei der Eröffnung. (Foto: Georg Wagenbrenner)

WÜRZBURG - „Die Mainfranken-Messe ist ein Kind des Wirtschaftswunders. 1950 setzte die Stadt mit der Premiere dieser Regionalmesse ein deutliches Zeichen um diesen Aufschwung nachhaltig zu fördern“, im 65. Jahr des Bestehens warf auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt einen kurzen Blick zurück auf die Erfolgsgeschichte dieser Regionalmesse.

Einige Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Stadtarchivs zeigten, was sich auf den Mainwiesen über die Jahrzehnte geändert hat. In den Anfangsjahren war die Landwirtschaft noch dominant, heute lautet beispielsweise das Motto der städtischen Hallen 1und 2 „Von Natur aus Wissenschaft“ Die Hochschulen vervollständigen ein modernes und in großen Teilen weit über Mainfranken hinaus ausstrahlendes Portfolio. Auf 28.000 Quadratmetern gibt es Informationsangebote, Unterhaltung und kulinarische Kostproben. Selbst in neun Messetagen dürfte dieses Angebot kaum in Gänze zu bewältigen sein. In diesem Jahr präsentieren sich in den 25 Hallen und auf dem Freigelände 650 Aussteller.

Der Bayerische Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat diesen Mix als Privatperson in den vergangenen Jahren schon häufiger genossen, nun hatte er die Ehre den Schirmherrn Ministerpräsident Horst Seehofer bei der Eröffnung zu vertreten. „Die Region hat Power und Swing“, ließ sich der Minister von der Big Band der Sing- und Musikschule inspirieren. Die Messe zeige eindrucksvoll, dass es sich in Franken und insbesondere in Mainfranken gut leben lasse. Dann wurde es eng auf der Bühne des Bayerischen Rundfunks. Es gab ein Dankeschön für die „Messepioniere“. Die Stadt Würzburg, die Main Post, die Sparkasse Mainfranken sowie die Unternehmen BayWa und Vorwerk sind von Anfang an dabei.

Für die Stadt ist der Messe-Auftritt stets so etwas wie ein ausgedehnter Tag der Offenen Tür, mit dem man auf die rund 100.000 Messebesucher am Main zukommt. Es präsentieren sich über 20 Dienststellen vom Gartenamt, über die Wirtschaftsförderung bis zum Baureferat. Der Fachbereich Personal dürfte für sich allein noch einmal die ganze Bandbreite einer modernen Verwaltung präsentieren. Die Stadt ist nicht nur Dienstleister, sondern auch ein breit aufgestellter und wichtiger Arbeitgeber und bietet derzeit 26 Ausbildungsberufe. Und das Rathaus ist gut vernetzt. Die Zusammenarbeit mit den Hochschulen ist ein Beispiel, andere wären das Aktivbüro, das 30 Selbsthilfegruppen auf die Messe bringt oder das Büro Würzburg International, das sowohl die zehn Partnerstädte als auch die zahlreichen Internationalen Gesellschaften unserer Stadt vorstellt. Mit Aktionen wie dem Mess-around-Day sowie dem Science-Slam am 2. Oktober, wie auch einer Beteiligung des Jugendkulturhauses Cairo wirbt die Stadt dieses Jahr ganz bewusst um das jüngere Publikum.

Beim Messerundgang zusammen mit den Veranstaltern Heiko und Hermann Könicke von der AFAG, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Bezirktagspräsident Erwin Dotzel und weiteren Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur zeigte sich am gemächlichen Tempo durch viele Menschentrauben hindurch, das Konzept könnte einmal mehr aufgehen. Bei schönstem Messewetter strömten die Besucher bereits am ersten Tag sehr zahlreich auf das Gelände. Für Heiko Könicke ein gutes Zeichen: „Diesen Zuspruch hat man oft erst nach einigen Tagen, wenn sich die Messe durch die zahlreichen Medienberichte und persönliche Empfehlungen herumgesprochen habe.“

Quelle: Stadt Würzburg
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