Notunterkunft für Asylbewerber im Innopark

Landrätin Bischof freut sich über Alternative – Planungen lassen sich leicht übertragen

Weiterhin strömen zahlreiche Asylbewerber nach Deutschland, aktuell leben 540 Flüchtlinge im Landkreis Kitzingen. Die Regierung von Unterfranken hat wegen der anhaltenden Flüchtlingszahlen am 15. Juli den Notfallplan Asyl für ganz Unterfranken aktiviert. Der Landkreis Kitzingen hatte hier die Doppelsporthalle am Mühlberg in Kitzingen als Notunterkunft für bis zu 200 Menschen gemeldet – nun gibt es ein neues Gebäude.

„Wir haben mit Nachdruck nach einer Alternative gesucht und diese nun auch im Innopark in Kitzingen gefunden“, freut sich Landrätin Tamara Bischof. Dort bietet die Veranstaltungshalle Platz für bis zu 200 Personen. „Unserer Meinung nach ist diese Halle deutlich besser als Notunterkunft geeignet als die Sporthalle am Mühlberg“, erklärt die Landrätin. Zum einen ist die Sporthalle während der Schulzeit von Schulen und Vereinen stark frequentiert. Da der Landkreis mit einer Belegung der Notunterkunft wahrscheinlich gegen Ende der Sommerferien rechnen muss, wäre die Halle somit auf unbestimmte Zeit für den Schul- und Vereinesport ausgefallen. Zum anderen ist die Halle aufgrund der Lage am Schulzentrum und mitten in einem Wohngebiet in der Nutzbarkeit, insbesondere auch im Außenbereich, eingeschränkt. Auch mit Polizei und Feuerwehr wurde die Veranstaltungshalle im Innopark bereits begangen und die notwendigen Vorkehrungen besprochen.

„Dankenswerterweise hat sich die Innopark Kitzingen GmbH durch hartnäckiges Nachfragen unsererseits überzeugen lassen, uns die Veranstaltungshalle für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung zu stellen“, freut sich die Kreischefin und betont: „Unsere bisherigen konkreten Planungen zur Belegung der Mühlbergsporthalle lassen sich sehr gut auf die Veranstaltungshalle im Innopark anwenden.“ Die Veranstaltungshalle wurde bei der Regierung von Unterfranken bereits als neue Notunterkunft gemeldet. „Wann sie von dort belegt wird, können wir nicht absehen, wir rechnen aber gegen Ende der Sommerferien damit“, so Bischof.

Quelle: kitzingen.de
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