Pro Musica-Plakette für den Posaunenchor St. Jakob Feucht

(Foto: Christiane Franke / Bayerischer Musikrat)

Im Rahmen eines Festaktes im Konzertsaal der Städtischen Musikschule Aschaffenburg überreichten Staatsminister Prof. Dr. Winfried Bausback, MdL und der Vorsitzende des Bayerischen Musikrates, Dr. Thomas Goppel, MdL Vertretern des Posaunenchores St. Jakob Feucht die Pro Musica-Plakette und die dazugehörige, von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnete Urkunde.

Die Pro Musica-Plakette ist eine Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für instrumentales Musizieren und wird Vereinigungen verliehen, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege des instrumentalen Musizierens und damit um die Förderung kulturellen Lebens erworben haben. Die Pro Musica-Plakette wird frühestens anlässlich des 100-jährigen Bestehens einer Musikvereinigung auf deren Antrag durch den Bundespräsidenten verliehen.

Da diese Voraussetzung des im Jahre 1905 von Vikar Wilhelm Stählin gegründeten Posaunenchores schon einige Jahre erfüllt war, entschlossen sich die Verantwortlichen des Chores im Jahr 2017, den Antrag auf Verleihung der Plakette zu stellen. Wichtige Voraussetzung für die Zusammenstellung der dazu notwendigen, umfangreichen Unterlagen war die sorgfältig geführte Chronik des Chores. Die Marktgemeinde Feucht bestätigte schließlich auch die Begründung des Antrages:
„Der Chor hat sich in den Jahren seines Bestehens um das kulturelle Leben in der Marktgemeinde Feucht besondere Verdienste erworben. In erster Linie sind hier die alljährliche Serenade zu nennen, die im Jahr 2018 bereits zum 36sten Mal stattfinden wird. Außerdem konnte der Chor sein umfangreiches, in den letzten Jahrzehnten beständig erweitertes Repertoire bei vielen Konzerten in den Feuchter Kirchen, aber auch in der Sebalduskirche in Nürnberg unter Beweis stellen. Als aktueller Höhepunkt gilt die Begleitung der Bischofseinführung in Tansania im Januar 2016.“

Basis für die beeindruckende Historie des Chores ist nicht nur sein musikalisches Wirken, sondern auch die soziale Bindungskraft der Posaunenchöre, die viele Alters- und Gesellschaftsgruppen zusammenführt. Der jüngste Bläser ist 10, der älteste 77 Jahre alt. Der heute 40 Mitglieder umfassende Chor wird von Landesposaunenwart Ralf Tochtermann geleitet und bildet seit vielen Jahrzehnten auch seinen Nachwuchs selbst aus. Interessenten aller Altersklassen können sich an Amanda Sugar (Tel. 0176/5156430) wenden.
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