Der einzige bayerische Erstligist im Handball lieferte sich einen großen Kampf
HC Erlangen verliert knapp gegen Magdeburg

(Jocki_Foto, Erlangen): Antonio Metzner mit fünf Treffern bester Werfer vom HC Erlangen
  • (Jocki_Foto, Erlangen): Antonio Metzner mit fünf Treffern bester Werfer vom HC Erlangen

  • hochgeladen von Jocki Krieg

Die Erlanger Handballer lieferten sich einen großen Kampf mit dem Tabellendritten, unterlagen aber am Schluß dem SC Magdeburg mit 24:20
Der HC Erlangen musste sich am Dienstag beim Tabellendritten aus Magdeburg trotz einer starken kämpferischen Leistung mit 24:20 geschlagen geben. Die Franken führten im ersten Durchgang mit 13:11 und lieferten sich bis kurz vor Schluss ein enges Spiel mit dem ambitionierten Team von Trainer Bennet Wiegert.

Ohne die angeschlagenen Rückraumspieler Nikolai Link und Benedikt Kellner traten die Franken die Reise nach Sachsen-Anhalt an. Die Erlanger waren dabei gut auf den Favoriten aus Magdeburg eingestellt. Von Beginn an agierten die Franken hellwach und gingen durch den Treffer von Johannes Sellin in Führung. Ein Doppelschlag von Sime Ivic bescherte dem HC Erlangen dann die erste Zwei-Tore-Führung im Spiel (1:3 / 4.). Die Erlanger zeigten sich sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr stark verbessert als zuletzt gegen die Eulen und kreierten sich immer wieder gute Torchancen. Auch in Unterzahl zeigte sich der HCE spielfreudig, erzielte durch das Tor von Nico Büdel das 4:6 und behielt weiterhin die Nase vorn. Zu verdanken war die Führung auch HC-Keeper Nikolas Katsigiannis, der direkt auf „Betriebstemperatur“ war und seinen Vorderleuten ein sicherer Rückhalt war. Auch die frühe Rote Karte gegen Christopher Bissel steckten die Erlanger gut weg. Bis zum Pausenpfiff traf der eingewechselte Antonio Metzner, der mit großem Selbstbewusstsein im Angriff agierte, vier Mal ins Tor von Keeper Jannick Green. Eine starke Mannschaftsleistung ermöglichte somit eine 13:11-Führung zur Pause.

Viele Zeitstrafen beim HCE
Nach Wiederanpfiff erwischten die Hausherren den besseren Start. Matthias Musche erzielte in Überzahl den Ausgleichstreffer, den Antonio Metzner unmittelbar mit einem Tor aus dem Rückraum beantworten konnte. Die frühen Zeitstrafen gegen Overby und Metzner ermöglichten dem SC Magdeburg dann die erste Führung im Spiel (16:14 / 38.). Der HCE ließ sich aber nicht abschütteln und kämpfte auch beim Spielstand von 18:15 (45.) weiter. Martin Murawski traf nach Zuspiel von Büdel zum 18:16 und weil Nikolas Katsigiannis weiterhin eine starke Leistung zwischen den Pfosten bot, kamen die Erlanger zehn Minuten vor Schluss wieder auf 20:18 heran. In den verbleibenden acht Spielminuten musste auch Petter Overby wegen seiner dritten Zeitstrafe mit Rot vom Feld, doch es hätte dennoch noch einmal richtig spannend in der GETEC Arena werden können. Beim Spielstand von 22:20 scheiterte der HC Erlangen zwei Minuten vor dem Ende von der Siebenmeterlinie, was die Franken dazu zwang mit einer extrem offensiven Abwehrvariante um den Ball zu kämpfen. Dies gab den Magdeburgern viel Raum, sodass sich die Hausherren am Ende mit 24:20 gegen eine stark verbesserte Erlanger Mannschaft durchsetzen konnten.

Starkes Spiel trotz weniger Tore
„Wir hatten uns heute vorgenommen, über den Kampf ins Spiel zu kommen. Das ist uns heute von Beginn an gelungen und auch die Körpersprache hat gestimmt. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Natürlich sind sieben Tore in der zweiten Hälfte dann zu wenig, um etwas Zählbares aus Magdeburg mitzunehmen. Vor dem Hintergrund, dass wir insgesamt acht Zeitstrafen kompensieren mussten, fahren wir aber dennoch mit einem guten Gefühl zurück nach Erlangen“, sagte Kevin Schmidt auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

BHC kommt nach Nürnberg
Schon am Donnerstag geht es für den HC Erlangen weiter in der "stärksten Liga der Welt". Am 5. März empfängt der HC Erlangen den Tabellennachbarn, den Bergischen HC in der ARENA NÜRNBERGER Versicherung. Tickets für das nächste Heimspiel sind im Online-Shop und an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Infos und Tickets: http://www.hc-erlangen.de

Autor:

Jocki Krieg aus Erlangen

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