Joachim Herrmann informierte sich
Erlangens Strategie gegen Corona!

Besuch des Innenministers beim Katastrophenschutz-Stab im Rathaus. 
Foto: © Stadt Erlangen
  • Besuch des Innenministers beim Katastrophenschutz-Stab im Rathaus.
    Foto: © Stadt Erlangen
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ERLANGEN (pm/mue) - Bereits seit Mitte März gilt – erstmals überhaupt – in ganz Bayern aufgrund der Corona-Pandemie der Katastrophenfall („K-Fall“). Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, Chef der obersten Katastrophenschutzbehörde im Freistaat, hatte ihn formal festgestellt.

Im Rahmen eines Besuches bei der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) der Stadt hat sich der Innenminister über die Arbeit des Gremiums und die Auswirkungen der getroffenen Regelungen vor Ort genauer informiert. Als politisch-administrative oberste Führungsebene kommt die örtliche FüGK unter Leitung von Oberbürgermeister Florian Janik täglich zusammen, um alle Maßnahmen und Vorkehrungen zur Eindämmung des Corona-Virus zu besprechen bzw. die Verfügungen der Staatsre-gierung umzusetzen. Der FüGK gehören ständig neben dem OB auch Sicherheits- und Rechtsreferent Thomas Ternes, der Leiter des Bürgeramts (Ordnungsbehörde), Martin Holzinger, der Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, Friedhelm Weidinger, der Leiter des Sachgebietes Zivil- und Katastrophenschutz, Klaus Menzner, der Leiter der Pressestelle, Christofer Zwanzig, sowie mehrere unterstützende Mitarbeiter der Stadtverwaltung an. Bei Bedarf kommen weitere Ansprechpartner, wie beispielsweise der Leiter des Gesundheitsamtes, Frank Neumann, oder der Lei-ter der Polizeiinspektion, Peter Kreisel, hinzu.

Insgesamt hat die FüGK bisher sechs Koordinierungsgruppen (KG) gebildet: Die KG Materiallogistik kümmert sich um die Koordination der Lagerung von in der Stadt eintreffender Schutzausrüstung des Freistaats sowie um deren Verteilung an Bedarfsträger (z.B. Krankenhäuser, Ärzte). Die KG Testzentrum betreibt für Stadt und Landkreis das Corona-Testzentrum am Westbad; als Versorgungsarzt in der FüGK fungiert Markus Beier, niedergelassener Arzt in Erlangen und Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbands. Er hat die Aufgabe, auch außerhalb der Kliniken eine ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen sowie entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren – und wird dabei von einer KG unterstützt. Eine weitere KG kümmert sich um die Identifikation und Anmietung geeigneter Liegenschaften, um gewappnet zu sein, falls zum Beispiel Personen aus Gemeinschaftsunterkünften in Quarantäne untergebracht werden müssen. Um die ergänzende Materialbeschaffung kümmert sich im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten eine weitere KG. Und das seit dem 14. März eingerichtete Bürgertelefon der Stadt (09131 / 866866) bildet den sechsten Fachbereich.

Die FüGK greift auf die in der Stadt Erlangen fest verankerte Struktur des Katastrophenschutzes zurück. Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind neben ihrer eigentlichen Tätigkeit im Katastrophenschutz aktiv. Dort werden mehrmals im Jahr Abläufe und Vorgehen bei Stabsübungen trainiert. Das Bayerische Katastrophenschutzgesetz (BayKSG) regelt Vorgehen bzw. Befugnisse und gibt die klare und effektive Steuerung durch die Behörde vor.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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