Joachim Herrmann: „Fördermittel für Uttenreuth“

Auf geht‘s: Staatsminister Joachim Herrmann stellt den Uttenreuthern weitere Städtebaufördermittel in Aussicht. Foto: stmi.bayern.de
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UTTENREUTH (pm/rr/mue) - Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann hat Uttenreuth in das bayerische Städtebauförderprogramm aufgenommen.


„Unser Städtebauförderprogramm ist ein wichtiger Entwicklungsschub und entlastet die Gemeinde“, erläuterte der Minister. „Uttenreuth kann sich heuer bereits auf 30.000 Euro Fördermittel freuen.“ Damit wird laut Herrmann das Erneuerungskonzept für den Ortskern finanziert; zur Umsetzung der Maßnahmen könne die Gemeinde dann auf weitere Städtebaufördermittel hoffen. „Das ist auch der Startschuss für den Ausbau und die Sanierung der Staatsstraße 2240 im Gemeindebereich“, erklärte Herrmann. „Die Bürgerinnen und Bürger werden beispielsweise von neuen Überquerungsmöglichkeiten und einem neuen Radweg profitieren.“ Zusätzlich sollen in den kommenden Jahren auch noch die öffentlichen Räume rund um die Marloffsteiner Straße und den Dorfplatz umgebaut werden.

Laut Bürgermeister Frederic Ruth ist die Freude unter den Uttenreuther Bürgerinnen und Bürgern über die Förderzusage groß, habe doch die nachhaltige Verbesserung der Situation an der Staatstraße 2240 für die Anwohner höchste Priorität. Denn: Mit täglich rund 15.000 Fahrzeugen ist die Staatsstraße 2240 eine der meistbefahrenen Staatsstraßen Bayerns – und sie führt mitten durch Uttenreuth. Wie Ruth erläuterte, werden mit der Neuplanung der Ortsdurchfahrt wichtige Ziele umgesetzt. Dazu gehöre insbesondere, die Lärmbelastung durch speziellen Flüsterasphalt zu verringern, auch seien Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung angedacht. Zudem könne nun der Lückenschluss beim Radweg entlang der Staatsstraße 2240 von Erlangen in den östlichen Landkreis Erlangen-Höchstadt und nach Oberfranken umgesetzt werden.

Seitens der Gemeinde wurden nach Ruths Angaben in den letzten beiden Jahren bereits wichtige Schlüsselgrundstücke an der Ortsdurchfahrt erworben, wodurch nun fast überall der nötige Raum vorhanden sei. Die verbleibenden Grundstücksflächen würden zum Beispiel für neue Seniorenwohngebäude genutzt, ferner soll mit gestalterischen Maßnahmen die Aufenthaltsqualität nachhaltig gesteigert werden. Für die große Supermarktbrache im Kernort sei in Kürze ebenfalls eine Überplanung zu erwarten, die in die Gesamtplanung eingebunden werde – möglicher Neubau eines modernen Supermarktes inklusive.

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Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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