Mehr Sicherheit für Fußgänger: Plannetze und Qualitätsstandarts beschlossen

Symbolfoto: © igor_kell / Fotolia.com

ERLANGEN (pm/mue) - In seiner aktuellen Sitzung hat der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss (UVPA) des Stadtrats Plannetze für den Fußverkehr sowie darauf bezogene Qualitätsstandards beschlossen.

Wie das Erlanger Presseamt informiert, wurden in Zusammenarbeit mit den für den Meilenstein F2 im Verkehrsentwicklungsplan (VEP) beauftragten Gutachtern sowie in intensiver Abstimmung mit der Öffentlichkeit und dem VEP-Forum dahingehend Fußverkehrsnetze für die Innenstadt und Tennenlohe ausgearbeitet. Die nun vorliegenden Plannetze sowie die Qualitätsstandards bilden demnach die Grundlage und Zielvorgabe für eine systematische Fußverkehrsförderung und Fußverkehrsnetzplanung für den Umsetzungszeitraum des Verkehrsentwicklungsplans bis 2030. Wie es weiter heißt, erfolge mit dem Beschluss ein erster wichtiger Schritt zur Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger.

Konkrete Beispiele in der Innenstadt

Der Anspruch bestehe darin, auf den in den Netzen definierten Hauptrouten Fußgängern ein sicheres und eigenständiges Fortbewegen zu ermöglichen. Besondere Berücksichtigung sollen dabei Kinder, Jugendliche, Ältere und Menschen mit Behinderungen finden. Dafür wurden Qualitätsstandards erarbeitet – beispielsweise ausreichende Gehwegbreiten, Barrierefreiheit oder sichere Querungsanlagen –, die auf diesen Achsen erfüllt werden und auch zukünftig bei Um- und Neubauten im Straßenraum zugrunde gelegt werden sollen. Auf vielen dieser Strecken seien die Bedingungen noch unzureichend, um bequem und sicher zu Fuß gehen zu können. Besonders auffällig seien in der Innenstadt zum Beispiel zugestellte und zugeparkte Gehwege, fehlende Gehwegabsenkungen, schmale Breiten mit unzureichenden Begegnungsmöglichkeiten und fehlende Sitzmöglichkeiten. Daher sollen im nächsten Schritt auf diesen Routen sämtliche Mängel erfasst und ein Konzept in Form einer Prioritätenliste erarbeitet werden, um die Fußwege in den kommenden Jahren kontinuierlich zu verbessern. Dazu gehören Maßnahmen wie Gehwegabsenkungen, die Erweiterung von verkehrsberuhigten Bereichen und Fußgängerzonen oder die Schaffung von Fahrradabstellanlagen. Die vorliegenden Planungen seien ein wichtiger Baustein zur Förderung des Umweltverbundes und würden die Arbeitsgrundlage zur weiteren Netzplanung in den übrigen Stadt- und Ortsteilen bilden.

www.erlangen.de

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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