Nachpflanz-Aktionen sind bereits in vollem Gang
Noch mehr Bäume für Erlangen!

Kollegen der Abteilung Stadtgrün pflanzen gemeinsam mit OB Florian Janik einen japanischen Schnurbaum.
Foto: © Ute Klier / Stadt Erlangen
  • Kollegen der Abteilung Stadtgrün pflanzen gemeinsam mit OB Florian Janik einen japanischen Schnurbaum.
    Foto: © Ute Klier / Stadt Erlangen
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ERLANGEN (pm/mue) - Die Lebensbedingungen für Bäume in der Stadt werden schwieriger. Klimawandel und Trockenheit setzen ihnen besonders zu.

Daher mussten in der Vergangenheit bereits etliche Bäume gefällt werden; um für Ersatz zu sorgen und dadurch den Baumbestand nachhaltig zu sichern, pflanzt die Abteilung Stadtgrün derzeit intensiv nach und verbessert die Baumstandorte. In Zahlen ausgedrückt: Im vergangenen Jahr hat die Stadt Erlangen insgesamt 428 Bäume gepflanzt, heuer werden es bis zum Jahresende insgesamt 393 sein. Angaben zufolge reicht das Nachpflanzen alleine jedoch nicht aus – die Baumstandorte werden zusätzlich verbessert: So wird der Boden bei Neupflanzungen bis zu einer Tiefe von 1,5 m gelockert und drei Kubikmeter durch Baumsubstrat ersetzt.

Wie groß das Baumproblem ist, zeigt aktuell das Beispiel Groß-von-Trockau-Platz: Wie in ganz Franken, sterben auch dort die Kiefern ab, für entsprechenden Ersatz sorgen die von der Abteilung Stadtgrün aktuell vorgenommenen Nachpflanzungen. Gesetzt werden japanischer Schnurbaum und Esskastanie. Die Stadt ist generell intensiv um eine nachhaltige Entwicklung des Baumbestands bemüht. Denn, so heißt es aus dem Rathaus: Bäume machen Erlangen grün und lebenswert. Sie spenden Schatten, produzieren Sauerstoff, sorgen für bessere Luftqualität und reduzieren Lärm. In ihrer Vielfalt prägen die Gehölze die Stadtteile, steigern die Wohnqualität, erhöhen die biologische Vielfalt, fördern Erholung sowie sozialen Zusammenhalt und wirken sich positiv auf die Gesundheit aus“. Wie es weiter heißt, sei es häufig auch schwierig, genügend Standorte für Nachpflanzungen zu finden, und bis die Pflege eines neu gepflanzten Baumes abgeschlossen ist, könnten bis zu fünf Jahre vergehen. An normalen Standorten, wo der Boden so wie er ist verwendet werden kann und keine weiteren Maßnahmen wie Wurzelschutzbahnen, Leitungsumverlegungen o.dgl. notwendig sind, belaufen sich die Kosten Angaben zufolge pro Baum auf rund 1.200 Euro. Muss ein Bodenaustausch stattfinden und ein spezielles Baumsubstrat verwendet werden, steigen die Kosten auf zirka 2.000 Euro. Müssen zusätzliche Maßnahmen zur Schaffung eines Standortes ausgeführt werden, können die Kosten für einen Baum ein Vielfaches betragen.

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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