Gesundes Strampeln angesagt!
Stadt Erlangen ist fahrradfreundlicher Arbeitgeber

Laut einer Studie sind radfahrende ArbeitnehmerInnen deutlich ausgeglichener und leistungsfähiger als ihre Kollegen, die mit dem Auto unterwegs sind. Zudem sind sie gesünder – was in der Regel weniger Krankheitstage im Jahr bedeutet. Foto: © Igor Mojzes / Fotolia.com
  • Laut einer Studie sind radfahrende ArbeitnehmerInnen deutlich ausgeglichener und leistungsfähiger als ihre Kollegen, die mit dem Auto unterwegs sind. Zudem sind sie gesünder – was in der Regel weniger Krankheitstage im Jahr bedeutet. Foto: © Igor Mojzes / Fotolia.com
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ERLANGEN (pm/mue) - Seit 2017 vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die neue europaweite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ – die Stadtverwaltung Erlangen hat jetzt aus den Händen der ADFC-Landesvorsitzenden Bernadette-Julia Felsch das begehrte Siegel in Bronze erhalten. Oberbürgermeister Florian Janik und Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens nahmen die Urkunde entgegen.

Der ADFC zeichnet mit dem Programm Arbeitgeber aus, die den Radverkehr in ihrer Belegschaft nachhaltig fördern. Bewertet werden dabei Maßnahmen in sechs Aktionsfeldern (Information / Kommunikation / Motivation, Koordination / Organisation, Service, Infrastruktur, Parkraummanagement / Komplementärmaßnahmen, Kundenverkehr). „Die Stadt Erlangen hat den positiven Nutzen der Radverkehrsförderung erkannt. Die Fahrradkultur am Arbeitsplatz vereint gleich mehrere Vorteile: Sie ist modern, zukunftsorientiert und fördert die Mitarbeiterbindung sowie das Teamgefühl“, so Caroline Kruse, Programmleiterin beim ADFC-Bundesverband.

Erlangen ist bereits lange Zeit aktiv, um die Fahrradnutzung städtischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. In allen sechs genannten Handlungsfeldern setzt die Verwaltung Maßnahmen um, und in einigen Bereichen wurden diese als vorbildhaft bewertet. Das Angebot umfasst zum Beispiel die Bereitstellung von Diensträdern, die wiederkehrende Teilnahme an Aktionen wie „Mit dem Rad zur Arbeit“, überdachte und hochwertige Fahrradabstellanlagen sowie in einigen Dienstgebäuden auch Duschen und Umkleidemöglichkeiten. Die Ergebnisse, so heißt es in einer Pressemeldung aus dem Rathaus, zeigen jedoch auch, dass noch Verbesserungspotential bestehe und so sei es Ziel der Stadt, schnellstmöglich die Zertifizierung in Gold zu erreichen. In drei Jahren ist eine Re-Zertifizierung notwendig – bis dahin sollen alle Empfehlungen umgesetzt und vor allem in den Bereichen Fahrrad-Infrastruktur und Marketing das Angebot verbessert werden. So ist zum Beispiel eine Erweiterung der Fahrradabstellanlagen am Kurt-Eisner-Platz (hinter dem Rathaus) mit hochwertigen Doppelstock-Parksystemen und Fahrradboxen geplant, ebenso eine Mobilitätsmappe, die über das vorhandene Verkehrsangebot informiert.

www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de

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