Faschingsendspurt mit den Brucker Narren

(Foto: Johann Siegel - Brucker Gaßhenker)
 
(Foto: Johann Siegel - Brucker Gaßhenker)

ERLANGEN (js/rr) – Vier Tage dauert das närrische Wochenende vom 10. – 13. Februar für die Brucker Bürger und all ihren Gästen.

Eine Stammtisch-Idee im Jahr 1970 entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem Großereignis im Raum Erlangen/Nürnberg. Alljährlich werden Zehntausende von diesem Spektakel angezogen. Die Organisatoren der Brucker Gaßhenker hoffen natürlich auf den Wettergott und dass auch in diesem Jahr wieder viele Zuschauer den Weg nach Erlangen-Bruck finden werden. Ein Gaudiwurm mit vielen Höhepunkten und hoffentlich mit Rekordbeteiligung soll das Publikum an der Zugstrecke erfreuen.

Großer Kinder- und Familienfasching

Das bunte Faschingstreiben beginnt am Samstag mit dem großen Kinder- und Familienfasching von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr in der Sporthalle der Eichendorff-Schule in Bruck, Bierlachweg. Neben vielerlei Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten wie Glücksrad, Angelspiel, Schminkecke, Tombola usw. werden auch Ausschnitte aus dem Jugend-Showprogramm der Brucker Gaßhenker zu bestaunen sein. Für Speisen, Getränke, Kaffee, Kuchen und Süßigkeiten ist bestens gesorgt.

48. Faschingszug mit aufwändig gestalteten Wagen

Bereits zum 48. Mal zieht der große Faschingszug durch die Straßen von Bruck. Er beginnt am Sonntag um 14.00 Uhr. Den Startschuss zu dem närrischen Gaudiwurm gibt Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik.
Für die Leitung des Faschingszugs der Brucker Gaßhenker ist der 31-jährige Philipp Möhring mit seinem "Zug-Personal" zuständig. Die fünfzehn vereinseigenen Gruppen sorgen mit ihren Wagen für witzige Abwechslung.
Bereits seit sechs Monaten wurde viel Zeit und Kreativität in die Anfertigung der teilweise sehr aufwändig gestalteten Wagen investiert. Der Bau sowie die Instandhaltung und Modernisierung der eigenen Wägen erfolgt durch das sehr engagierte „Bauhallen-Team“ unter der Leitung von Herbert Häusinger.

Tollitäten mit prunkvollem Prinzenwagen

Im Mittelpunkt stehen natürlich die Tollitäten: Das Kinderprinzenpaar Aaron I. & Marie I. und Prinz Matthias I. und Prinzessin Verena I. bei den Erwachsenen, die mit einem aufwändig gestalteten Prinzenwagen aufwarten. Echter Hingucker wird sicher auch der neue Präsidentenwagen sein, der als überdimensionale Elferratsmütze gestaltet wurde. Allein hier stecken über 2.000 Arbeitsstunden in der aufwändigen Konstruktion.

Sicherheit und Süßigkeiten

Viele Süßigkeiten werden auf die zahlreichen Besucher niederprasseln. So hat der Verein beispielsweise 17.500 Tüten Kartoffelchips, mehrere Hundert Kilo Bonbons, Kaugummis, Lutscher, Gummibärchen, Schokoriegel usw. und über 1.000 Faschingskrapfen geordert.

Diese Kosten und sogar die Kosten für Beschilderungen, Absperrungen und die anschließende Reinigung der Straßen trägt der Veranstalter, die „Brucker Gaßhenker“.

Die Genehmigung für den Zug durch die Stadt Erlangen enthält zahlreiche Auflagen in Bezug auf die Sicherheit. Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren, der Polizei Erlangen, dem BRK Erlangen und zuletzt der Zugabteilung des Vereines war bisher stets ein reibungsloser und vor allem unfallfreier Zug gewährleistet.

Daher werden auch wieder Aktive mit Sammelbüchsen ausschwärmen, um einen Teil der Kosten mit den Spenden zu decken. Wer mindestens einen Euro spendet, erhält ein kleines Dankeschön in Form eines Pins von den Sammlern.

Sachpreise für die originellsten Teilnehmergruppen

Erwartet werden neben den Gruppen der Brucker Gaßhenker rund 40 weitere Vereine und Gruppen, darunter sogar acht befreundete Faschingsgesellschaften, die sich als Fußgruppe oder auf Wagen präsentieren werden. Eine große Musikkapelle sorgt für die musikalische Begleitung.
Für die drei originellsten und schönsten Teilnehmergruppen stehen wieder Sachpreise – gesponsert durch die Privat-Brauerei Kitzmann – zur Verfügung.
Am Brucker Marktplatz werden die fränkischen Faschingsfreunde mit Stimmungsmusik und DJ während des ganzen Umzuges bei Laune gehalten.

Historischer Weg

Wie schon in den vergangenen Jahren nimmt der Faschingszug wieder seinen historischen Weg über die Felix-Klein-Straße, die Bunsenstraße, Tennenloher Straße und die Fürther Straße in Richtung Marktplatz. Da der erwartete Andrang ziemlich groß sein wird - man rechnet mit 70.000 bis 80.000 Zuschauern - raten die Verantwortlichen allen Interessierten, sich möglichst früh einen Platz an der Strecke zu sichern und die erweiterten Busverbindungen zu nutzen.
Abschließender Höhepunkt des Gaudizuges wird die 4. „After-Zug-Party“ in der Sporthalle der Eichendorffschule am Bierlachweg. Musikalisch heizt DJ „Matze Suberschuh“ auf der großen Tanzfläche ein. Neben einer großen Bar gibt es leckere Speisen und Getränke bis in die Nacht hinein.

Gardetreffen am Rosenmontag


Neu ist in diesem Jahr eine weitere Veranstaltung in der Sporthalle der Eichendorff-Schule. Die Brucker Gaßhenker laden am Rosenmontag, 12. Februar ab 18.00 Uhr ein zu einem Gardetreffen. Mehrere Garden befreundeter Faschingsvereine haben bereits zugesagt. Natürlich sind dazu auch Gäste herzlich willkommen. Tanz, Spaß und gemeinsame Fröhlichkeit stehen dabei im Mittelpunkt.

Finale im Redoutensaal

Das große Finale der närrischen Zeit in Erlangen beginnt am Faschingsdienstag, 13. Februar um 11.00 Uhr im Redoutensaal am Theaterplatz. Die Heinrich-Lades-Halle wird derzeit saniert und steht nicht zur Verfügung.
Anschließend geht es für die Aktiven der Brucker Gaßhenker noch zu diversen Auftritten und zur Teilnahme am großen Faschingsumzug in Neunkirchen am Brand.
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