Silicon Valley Bayern: Erlanger Alt-OB Prof. Balleis stellt spannendes Buch vor

Prof. Dr. Siegfried Balleis (li.) und Ex-Staatskanzlei-Chef Dr. Rudolf Hanisch mit dessen neuem Buch ,,Silicon Valley Bayern". (Foto: © Peter Maskow)

ERLANGEN (mask) - Ein neues Buch gewährt bisher unbekannte, spannende Einblicke in die Wirtschafts- und Technologiegeschichte Frankens!

Der Ex-Chef der bayerischen Staatskanzlei, Dr. Rudolf Hanisch, hat mit ,,Silicon Valley Bayern“ eine echte Insider-Dokumentation vorgelegt. Erlangens Ehrenbürger und Alt-Oberbürgermeister Prof. Dr. Siegfried Balleis ist es kürzlich gelungen, ihn zur Buchvorstellung ins d.hip Center nach Erlangen zu holen.
Hanisch stellte die Entstehungsgeschichte des Medical Valleys in der Metropolregion und die Investitionen Bayerns im Rahmen der Privatisierungsoffensive vor. Balleis: ,,Er, der in der ersten Hälfte der Amtszeit von Ministerpräsident Edmund Stoiber die Staatskanzlei leitete, war selbst Akteur und Umsetzer des Transformationsprozesses des Freistaats Bayern zum Hightech-Standort. Stoibers Devise lautete: ,Nicht besitzen sondern gestalten.' So investierte man Veräußerungserlöse aus staatlichen Beteiligungen gezielt in Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Gründerzentren, um für den Freistaat einen massiven Innovationsschub auszulösen."
Unter Stoiber habe gegolten: „Medizintechnik ist Erlangen und Erlangen ist Medizintechnik." Die Bemühungen von Freistaat und Stadt Erlangen wurden 1997 durch die Entscheidung der Siemens AG unter Vorstandschef Heinrich von Pierer gekrönt, die größte Investition nach der Wende in den alten Bundesländern vorzunehmen: den Bau einer Fabrik in Erlangen mit einem Volumen von 200 Millionen! Siegfried Balleis: ,,Rudolf Hanisch ist es mit dem eindrucksvollen Werk nicht nur gelungen, die Erneuerungsphase Bayerns in der zweiten Hälfte der Neunzigerjahre zu beschreiben, sondern er spannt den Bogen von den Anfängen der Umwandlung vom Agrarstaat zum Industrieland bis in die heutige Zeit. Er schließt eine schmerzliche Lücke in der Wissenschafts- und Wirtschaftsgeschichte des Freistaats. Der Vorteil der Ausarbeitung liegt darin, dass viele Einblicke in die Innenansicht der Macht der Staatskanzlei gewährt werden, die einem außenstehenden Wissenschaftler so nicht zugänglich gewesen wären."
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