Wohnungsbau soll mit Umland vorangetrieben werden

ERLANGEN (pm/mue) - Der Erlanger Stadtrat hat einer Beteiligung der städtischen Wohnungsbaugesellschaf GEWOBAU an der GEWO-Land zugestimmt.

Mit der Wohnungsbaugesellschaft GEWO-Land wollen Stadt und Land künftig gemeinsam gegen den Wohnraummangel vorgehen. Oberbürgermeister Florian Janik, der die Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden beim Thema Wohnungsbau initiiert hatte, zeigt sich erfreut: „Stadt und Umland stehen beim Thema Wohnraum vor den gleichen Herausforderungen. Mit der GEWO-Land können wir das Thema gemeinsam und auf Augenhöhe anpacken.“ Die GEWOBAU verstehe sich in diesem Zusammenhang als Dienstleister und stelle in der GEWO-Land den Umlandgemeinden ihr Know-How beim Bau von bezahlbarem Wohnraum zur Verfügung.

Gemeinden im Umland von Erlangen können sich an der Gesellschaft beteiligen und dadurch selbst Wohnbauprojekte auf den Weg bringen. Vor Erlangen hatten bereits Röttenbach, Spardorf, Uttenreuth, Buckenhof, Dormitz und Heroldsberg den Beitritt beraten und entsprechende Beschlüsse gefasst. Weitere Gemeinden, so heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Erlanger Rathaus, prüfen gegenwärtig eine Beteiligung und bereiten Gremienbeschlüsse vor.

Dem Beitritt der GEWOBAU zur GEWO-Land muss formell noch die Gesellschafterversammlung der städtischen Wohnungsbaugesellschaft zustimmen, zu der neben der Stadt Erlangen auch die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach gehört. Die Gründung der GEWO Land soll dann voraussichtlich im März notariell beurkundet werden.
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