Forchheimer CSU-Fraktion will das Heiraten attraktiver machen

Die Forchheimer CSU-Fraktion will das Standesamt für Trauungen auch an Samstagen öffnen.
  • Die Forchheimer CSU-Fraktion will das Standesamt für Trauungen auch an Samstagen öffnen.
  • Foto: Tú Anh (pixabay)
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FORCHHEIM (rr) – Josua Flierl, der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion hat im Stadtrat einen Antrag gestellt, der Heiraten in Forchheim attraktiver machen soll.
Im Namen der CSU-Stadtratsfraktion beantragte er, dass die Stadt Forchheim das Standesamt für Trauungen auch an Samstagen öffnen sollte.
Zudem sollte auf der städtischen Homepage der Bereich „Heiraten“ so modifiziert werden, dass alle offenen Termine einsehbar sind und online gebucht werden können.
Während der Corona-Pandemie soll die Raummiete „Kaiserpfalz“ für standesamtliche Trauungen erlassen werden bzw. bereits gezahlte Beiträge zurückerstattet werden.

Flierl begründet seinen Vorstoß damit, dass die Stadt Forchheim als Oberzentrum ständig an Bedeutung gewinne. Auf Grund einer prosperierenden wirtschaftlichen Entwicklung fänden immer Menschen Ihren Lebensmittelpunkt in Forchheim. Für diesen Lebensmittelpunkt zählten auch weiche Standortfaktoren wie Familienfreundlichkeit und flexible Strukturen innerhalb einer städtischen Verwaltung.
Als prägendes Ereignis zähle dazu die eigene Trauung.

Bisher sind standesamtliche Trauung an Samstagen nicht möglich, Ausnahmen von dieser Regelung wurden kategorisch abgelehnt.

Positive Beispiele im Umland

Ein Blick über die Stadtgrenzen hinaus zeigt allerdings, dass viele Städte und Gemeinden rund um Forchheim bereits standesamtliche Trauungen an Samstagen anbieten. Bei den Brautpaaren kommt das sehr gut an.
Ebenso findet man viele Gemeinden, die diese Möglichkeit nutzen, um für ihre Stadt zu werben.
Flierl argumentiert auch mit positiven Auswirkungen auf die heimische Gastronomie, denn wer bereits zur Trauung in einem anderen Ort ist, wird zu den Feierlichkeiten kaum wieder nach Forchheim kommen.

Härtefall Corona

Auf Grund der Einschränkungen der Corona-Pandemie und auf Grund der räumlichen Enge war es für Paare in den letzten Monaten nicht möglich, bei der standesamtlichen Trauung - im Trauzimmer – sich von ihren engsten Familienmitglieder begleiten zu lassen.
Als Alternative zum Trauzimmer wäre der Kaisersaal der Kaiserpfalz für aktuell 20 Personen zugelassen. Hierfür wird eine Raummiete in Höhe von 200 Euro fällig.
Nur weil die Stadt Forchheim keine geeigneten Räumlichkeiten für Trauungen zur Verfügung stellen kann, halten es die Stadträte der CSU für falsch, dass die Brautpaare hierfür extra bezahlen müssen. Hier müsse eine entsprechende Gleichstellung zum Trauzimmer im Standesamt kostenfrei hergestellt werden.

Autor:

Roland Rosenbauer aus Forchheim

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