Die Landkreise Forchheim und Bamberg sind Chancenräume

(Foto: Grafik: Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH)

OBERFRANKEN (pm/rr) – In einem aktuellen Modell zur Attraktivität von Regionen schneiden die Landkreise Forchheim und Bamberg positiv ab.

Attraktive Regionen zeichnen sich durch eine hohe Zuwanderung aus. Eine positive Spirale beginnt: Je dynamischer sich eine Region entwickelt, desto mehr Möglichkeiten hat sie auch, ihre Attraktivität weiter zu steigern. Gerade mit Blick auf die Fachkräftesicherung von Unternehmen und die Zukunftsfähigkeit einer Region ist die Einordnung wichtig, wie attraktiv sie wahrgenommen wird.

Nach einen aktuellen Modell zur Attraktivität von Regionen schneiden die Landkreise Forchheim und Bamberg als „Chancenräume“ positiv ab. „Unser Landkreis punktet mit herausragenden Standortpotenzialen, die Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen anziehen“, so der Bamberger Landrat Johann Kalb.

Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Consult) hat Ende 2017 zusammen mit dem STASA Steinbeis Angewandte Systemanalyse GmbH mit dem Regionalen Chancen Monitor ein Modell entwickelt, das anhand von Wanderungsbewegungen (Chancenverwertung) und Indikatoren der Zukunftsfähigkeit (Chancenpotenzial) einen Erklärungsansatz für die Attraktivität von Regionen liefert.

Die Landkreise Forchheim und Bamberg werden der Kategorie der sog. „Chancenräume“ zugeordnet. Chancenräume zeichnen sich demnach durch eine unterdurchschnittliche Chancenverwertung (Wanderungssaldo) bei einem überdurchschnittlichen Chancenpotenzial (Zukunftsfähigkeit) aus. Das bedeutet, dass der Landkreis Bamberg zwar ein positives Wanderungssaldo aufweist, das jedoch bei der Altersgruppe der Auszubildenden und Studenten sowie bei den Berufstätigen eher unterdurchschnittlich ausfällt.

Überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt der Landkreis hingegen im Bereich der vorhandenen Standortpotenziale, wie z. B. Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebote, Wohnraumkosten, Freizeitwert oder Kulturangebot. Neben dem Regionstyp des „Chancenraumes“ gibt es das Top-Level, den Risikoraum und das Low-Level.

Landrat Johann Kalb verwundert dieses gute Abschneiden nicht: „Seit Jahren weist unser Landkreis ein kontinuierliches Wachstum bei Bevölkerung, Beschäftigung und Unternehmen auf. Wo interessante Arbeitsplätze angeboten und geschaffen werden, ziehen Menschen hin. Darüber hinaus bietet er auch eine überdurchschnittlich hohe Lebensqualität.“
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